- 23.04.2010, 13:09:19
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Startschuss für Initiative zur E-Mobilität in der Wachau
LH Pröll: "Tradition und Technologie verbinden"
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Wachau wird zur Pilotregion für
Elektromobilität. Im Rahmen einer Pressekonferenz auf Stift Göttweig
wurde am heutigen Freitagvormittag, 23. April, die in das
Regionalkonzept "Wachau 2010 plus" eingebettete Initiative
vorgestellt. Auf umweltfreundliche und klimaschonende Art und Weise
können dank "E-Mobilität" die Ausflugsziele der Wachau ohne eigenes
Auto erreicht werden - mit E-Fahrrad, Segway oder E-Scooter.
Vor rund einem Jahr war der Startschuss für das Regionalkonzept
"Wachau 2010 plus" erfolgt, heute wurden bereits mehrere konkrete
Projekte präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die
"Elektro-Mobilität" gelegt. "Mit 50 Fahrzeugen werden wir starten,
bis zum Frühsommer sollen es rund 100 sein", informierte
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Die EVN wird die notwendigen
Elektro-Tankstellen errichten und dort gratis (Öko-)Strom anbieten,
Raiffeisen Leasing bietet für die Verleiher ein
Leasing-Komplettangebot an. "Die Elektro-Fahrzeuge werden in einem
Top-Zustand sein", so Pröll, der auch auf die Sonderförderung des
Landes für Ankauf und Leasing von Elektrofahrzeugen verwies.
"Die Wachau-Initiative ist ein Pilotprojekt, das aufzeigt, welche
Chancen die E-Mobilität bieten kann", betonte der Landeshauptmann.
Durch die Verbindung von Tourismus und Mobilität würden sich auch
neue Impulse für den sanften Tourismus bieten. "Durch diese
Initiative wird die Tradition der Region mit moderner Technologie
verbunden", zeigte sich Pröll überzeugt. Der Landeshauptmann
erinnerte auch an das energiepolitische Ziel von "Wachau 2010 plus":
"Bis 2025 soll die Wachau eine energieautarke Region sein."
Für die Dürnsteiner Bürgermeisterin Mag. Barbara Schwarz,
Vorsitzende des Arbeitskreises Wachau, ist die E-Mobilitätsinitiative
eine wichtige Ergänzung für das Gesamtverkehrskonzept der Wachau, das
ab 2011 umgesetzt werden soll: "Wir sprechen damit auch ein völlig
neues Gästepotenzial an."
"Die Zukunft gehört der Elektro-Mobilität", zeigte sich
EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer überzeugt. "Besonders im
einspurigen Bereich ist die E-Mobilität ausgereift und leistbar, die
EVN sieht sich im Zusammenhang mit der E-Mobilität als
Infrastrukturanbieter", so Hofer.
"Elektro-Mobilität ist eine Form des Klimaschutzes und des
Energiesparens, die Spaß macht", sagte der Geschäftsführer von
Raiffeisen-Leasing, Mag. Peter Engert.
"Die intakte Natur ist das Juwel der Wachau, und sie ist auch die
Basis des Erfolges", wies auch ecoplus-Geschäftsführer Mag. Helmut
Miernicki auf die Relevanz des Themas hin.
Vorgestellt wurden im Zuge der Pressekonferenz auch zwei weitere
Projekte in der Wachau. So wird in wenigen Wochen der Welterbesteig
Wachau seiner Bestimmung übergeben. "13 Welterbegemeinden werden
durch Wanderwege von rund 180 Kilometern Länge verbunden",
informierte Landeshauptmann Pröll dazu: "Der Welterbesteig ist eine
riesige Chance, zusätzliche Interessierte für die Wachau zu
gewinnen." Bereits seit 16. April im Laufen ist die Leihradaktion
"nextbike" an insgesamt 37 Stationen in der gesamten Wachau.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk
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