• 22.04.2010, 11:04:31
  • /
  • OTS0110 OTW0110

Forschungsquote - Beatrix Karl sieht Bestätigung und Auftrag für Bundesregierung

Wissenschafts- und Forschungsministerin zur F&E-Globalschätzung 2010 - F&E-Ausgaben seit 2000 beinahe verdoppelt - Anstrengungen weiter fortsetzen

Wien (OTS) - "Die Bundesregierung hat gezielt in die
Zukunftsbranchen Wissenschaft und Forschung investiert und setzt auch
weiterhin einen klaren Schwerpunkt in diesen Bereichen. Wir dürfen
nun nicht locker lassen und müssen den Wissenschafts- und
Forschungsstandort Österreich weiter ausbauen", so Wissenschafts- und
Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Sie sieht den Kurs der
Bundesregierung durch die heute veröffentlichte F&E-Globalschätzung
2010 der Statistik Austria in der Höhe von 2,76 Prozent des BIP
bestätigt, wurden doch die F&E-Ausgaben seit 2000 beinahe verdoppelt
und gegenüber dem Vorjahr wurde die Forschungsfinanzierung durch den
Bund trotz wirtschaftlich herausfordernden Zeiten um 10,9 Prozent
angehoben. Gleichzeitig sei dies aber auch ein "klarer Auftrag, die
Anstrengungen fortzusetzen".

Österreich gibt 2010 mehr als 7,8 Milliarden Euro für F&E aus. Der
Bund alleine investiert 2010 mehr als 2,75 Milliarden Euro und setzt
damit wichtige Impulse in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Karl sieht darin auch einen wichtigen Standortfaktor. "Wissen schafft
die Arbeitsplätze der Zukunft. Die Investitionen in Wissenschaft und
Forschung spiegeln sich am Arbeitsmarkt positiv wider", unterstreicht
Karl. Und weiter: "Starke Hochschulen und Forschungseinrichtungen
sind ein zentraler Turbo für die Innovations- und
Wettbewerbsfähigkeit des Landes und sichern bzw. schaffen Wohlstand
und Beschäftigung", so die Forschungsministerin.

Mit den Investitionen in die Lehre und den Mitteln aus dem
Konjunkturpaket II für die Forschungsinfrastruktur hat das BMWF mehr
als 68 Millionen Euro gezielt in die Stärkung der Hochschulen
investiert. "Wissenschaft und Forschung brauchen kontinuierliche,
langfristige Förderung. Wachstum kann nicht ohne Bildung und
Forschung erreicht werden, deshalb setzen wir diese Anstrengungen
auch fort", verweist Karl auf die zusätzlichen 100 Millionen Euro,
die im Zuge der von Finanzminister Pröll geplanten Ökologisierung des
Steuersystems in die Bereiche Wissenstransfer, Exzellenz und
Humanressourcen fließen sollen. "Wir stärken damit gezielt die
Attraktivität des Forschungsstandortes Österreich im heftiger
werdenden - weltweit geführten - Wettbewerb um F&E-Headquarters. Die
Hochschulen nehmen darin eine immer wichtiger werdende Rolle ein", so
die Forschungsministerin.

Beatrix Karl kündigt an, ihre Bemühungen um eine stärkere Kooperation
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen der
Wissenspartnerschaft weiter fortzusetzen.

"Ich danke allen Unternehmen und Leitbetrieben dieses Landes für das
Vertrauen in die Qualität und Attraktivität des Standortes. Sie
verantworten 2010 Investitionsentscheidungen von mehr als 4,4
Milliarden Euro in Österreich. Um dieses Vertrauen weiter zu stärken,
müssen wir auch in Hinkunft gezielt in Bildung, Wissenschaft und
Forschung investieren", so Karl abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel