• 21.04.2010, 12:57:58
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H.P. Martin: "H. C. Strache ist für mich ein Nazi - wie Martin Schulz schon feststellte"

Straßburg (OTS) - Martin weist Strache-Forderung nach
Entschuldigung entschieden zurück / Strache ist "Schande für
Österrreich" / Irregeleitete FPÖ-Wähler / Warnung vor Rosenkranz /
Engagement gegen Rechtsaussen ist ein Schwerpunkt der "Liste Martin"

Entschieden wendet sich der unabhängige österreichische
EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin gegen die Forderung des FPÖ-Obmanns
H.C. Strache, sich öffentlich zu entschuldigen (OTS0068 von heute, 10
Uhr 06).

Martin: "Da wird die Wirklichkeit ja auf den Kopf gestellt.
H.C.Strache hat nunmehr schon die Chuzpe, eine Entschuldigung von
denen zu verlangen, die aufzeigen, welch Geistes Kind so manche
FPÖ-Mandatare sind. Dabei gilt, was schon der führende EU-Abgeordnete
und vermutlich nächste Präsident des Europäischen Parlaments, Martin
Schulz, über H.C. Strache sagte: 'Dieser Mann ist für mich ein Nazi.'
"

Hans-Peter Martin erklärt weiters: "H.C. Strache ist eine Schande
für Österreich, keineswegs diejenigen, die solchen Rechtsaussen den
Spiegel vorhalten. Auch habe ich, anders wie von H.C. Strache
behauptet wird, nie gesagt, dass in Österreich der Rechtsextremismus
dominiere.

Vielmehr hielt ich in meiner Rede am 19. April 2010 im
EU-Parlament wörtlich fest, dass wir es in Österreich "nicht nur mit
einer rechtsradikalen Partei zu tun haben, die schon Vertreter im
EU-Parlament hat, sondern bald mit zweien. Ich möchte einfach
nochmals klarstellen: Wir (zeigt ins Plenum) sind die Demokraten. Da
drüben (zeigt nach aussen) sitzen die Rechtsradikalen. Und ich bin
stolz darauf, einer politischen Gruppe anzugehören, die es geschafft
hat, bei den vergangenen EU-Wahlen im Juni 2009 einen entscheidenden
Beitrag zu leisten, dass wir noch keine rechtsradikale Fraktion in
diesem Parlament haben und hoffentlich nie eine bekommen werden. Die
Antwort auf die größer werdenden Probleme ist nämlich mehr Demokratie
und nicht mehr Rechtsradikalität, Menschenfeindlichkeit und zynische
Menschenverachtung."

"In diesem Sinne warnt die "Liste Martin" vor jeder Stimme für
Barbara Rosenkranz von in die Irre geleiteten FPÖ-Wählern", erklärt
der unabhängige EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser.

Das Engagement gegen Rechtsaußen ist ein Schwerpunkt der "Liste
Martin", wie das schon im EU-Wahlkampf und danach immer wieder betont
wurde.

Rückfragehinweis:
Büro Dr. Martin
Tel.: 0043-664-201 80 37
mailto:[email protected]

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