- 21.04.2010, 12:39:32
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Gesundheitsminister Stöger verbessert Arzneimittelsicherheit
Arzneiwareneinfuhrgesetz 2010 geht in Begutachtung
Wien (OTS) - "Sichere Arzneimittel für die Bevölkerung sind ein
wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen. Österreich hat mit der
AGES PharmMed eine international anerkannte Einrichtung, die sich um
hochwertige Arzneimittelkontrolle kümmert. Leider steigt aber die
Zahl von gefälschten Medikamenten, die über den schwer
kontrollierbaren und illegalen Internet-Handel auch nach Österreich
gelangen. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung vor minderwertigen,
gefälschten oder gesundheitsschädlichen Arzneimitteln zu schützen.
Mit dem neuen Arzneiwareneinfuhrgesetz schaffen wir eine effiziente
Überwachung der Einfuhr von in Österreich nicht zugelassenen
Arzneimitteln", betont Gesundheitsminister Alois Stöger, der heute,
Mittwoch, das neue Arzneiwareneinfuhrgesetz 2010 - AWEG 2010 in
Begutachtung schickt.
Mit den neuen gesetzlichen Regelungen kommt dem Bundesamt für
Sicherheit im Gesundheitswesen - BASG zentrale Bedeutung zu, da dort
in Zukunft alle nach Österreich eingeführten Arzneiwaren gemeldet
bzw. bewilligt werden sollen. Durch bessere und weitreichendere
Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten - wie etwa das Entnehmen von
Proben eingeführter Arzneiwaren - seitens der Behörden soll das neue
Gesetz einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Gesundheit der
Patientinnen und Patienten leisten. Darüber hinaus wird die
Schlagkraft der Kontrollen durch eine verstärkte Kooperation zwischen
Zollbehörden und dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
erhöht.
"Zusätzlich zu den besseren rechtlichen Rahmenbedingungen im Kampf
gegen gefälschte Arzneimittel ist es besonders wichtig, die
Bevölkerung präventiv über die Risiken solcher Arzneimittel
aufzuklären und vor deren Gesundheitsgefährdung zu warnen. Genau das
ist das Anliegen des Schwerpunktes, dem sich das
Gesundheitsministerium und die AGES PharmMed gemeinsam mit anderen
wichtigen Partnern diese Woche verstärkt widmet", so Stöger
abschließend.
Nähere Informationen zum Schwerpunkt "Gefälschte Arzneimittel":
http://www.bmg.gv.at/
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit Sigrid Rosenberger, Pressesprecherin Radetzkystraße 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-4506 mailto:[email protected] http://www.bmg.gv.at
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