• 12.04.2010, 14:05:02
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ÖVP-Frauen zum Equal-Pay-Day: Gleicher Lohn noch immer in weiter Ferne

Umsetzung der bestehenden Gesetze würde eine Verbesserung bewirken

Wien, 12. April 2010 (ÖVP-PD) Vom 1. Jänner bis zum 13. April
dieses Jahres haben Frauen, statistisch gesehen, gratis gearbeitet.
Dank der noch immer existierenden Gehaltsunterschiede zwischen
Männern und Frauen von circa 20 Prozent beginnt bezahlte
Erwerbsarbeit für Frauen erst jetzt, während Männer für die gleiche
Arbeit schon seit Anfang Jänner ihren Lohn bekommen. "Das (Erwerbs--
)Leben ist zu kurz um auf das Umdenken der Männer zu warten! Setzen
wir fürs Erste die bestehenden Gesetze um", fordert die
Generalsekretärin der ÖVP-Frauen, Monika Posch, anlässlich des
morgigen Equal-Pay-Day. "Das Arbeitsverfassungsgesetz und das
Gleichbehandlungsgesetz bieten jetzt schon die Möglichkeit,
ungleiche Bezahlungen aufzuzeigen und abzustellen." ****

Gemeinsam mit dem ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl setzten die
ÖVP-Frauen heute Morgen ein Zeichen, indem sie 103 Luftballons
steigen ließen, um sinnbildlich darauf aufmerksam zu machen, dass
Frauen in den bisherigen 103 Tagen dieses Jahres "für Luft und
Liebe" gearbeitet haben. "Das müsste nicht so sein. Schließlich
gibt es das Gesetz für gleiche Entlohnung bereits, ebenso
Klagemöglichkeiten beim Arbeits- und Sozialgericht.
BetriebsrätInnen dürfen Gehaltslisten prüfen, Betriebe müssen
Unterlagen aushändigen und dürfen das Überprüfungsrecht nicht
beschränken", so Posch.

"Natürlich ist das noch nicht genug. An vielen weiteren Rädern
muss noch gedreht werden", ist die Generalsekretärin überzeugt.
Bereits im letzten Jahr wurde daher auf Initiative des ÖAAB eine
ÖVP-Arbeitsgruppe eingerichtet, die entsprechende Lösungsvorschläge
ausarbeiten soll, und auch die Sozialpartner wurden aufgefordert,
adäquate und gangbare Möglichkeiten zu finden, wie in Zukunft die
Ungleichbehandlung in Bezug auf die Bezahlung von Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern zu verhindern ist. "Wir Frauen haben Besseres
verdient! Deshalb werden sich die ÖVP-Frauen auch weiterhin dafür
einsetzen, dass das Erwerbsjahr auch für Frauen am 1.Jänner
beginnt", meint Monika Posch abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP-Frauen. Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien; Tel.:
+43 1 40126-655; www.frauenoffensive.at

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