• 12.04.2010, 11:30:12
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Küberl zu Hilfe für Erdbebenopfer in Haiti: "Es bleibt noch viel zu tun"

Caritas-Präsident Küberl bedankt sich bei den österreichischen SpenderInnen/ Internationales Caritas-Netzwerk unterstützt hunderttausende Menschen

Wien (OTS) - "In den ersten drei Monaten ist ohne Zweifel viel
passiert. Die Caritas und andere Hilfsorganisationen konnten
hunderttausenden Menschen helfen", zieht Caritas-Präsident Franz
Küberl, eine erste Zwischenbilanz der Hilfsmaßnahmen für die Opfer
des Erdbebens in Haiti vom 12. Jänner dieses Jahres.

Rund 8 Millionen Euro haben die Menschen in Österreich der Caritas
für die Katastrophenhilfe in Haiti anvertraut. Dazu kommen bisher
weitere 1,2 Millionen Euro aus Nachbar in Not. "Ohne die Hilfe der
Caritas und der anderen Hilfsorganisationen in Haiti wäre das Elend
zehnmal so dramatisch. Es bleibt noch viel zu tun. Ich möchte mich
ganz herzlich bei den Spenderinnen und Spendern bedanken, dass sie
diese Hilfe möglich machen", so der Caritas-Präsident.

Die Caritas sei in der Katastrophenhilfe an schwierige Situationen
gewöhnt, dennoch seien die Herausforderungen in Haiti ganz besonders
groß, so Küberl: "Das Land war schon vor dem Beben bitterarm. Dazu
kommt, dass es praktisch keinen Staat gibt. Vor diesem Hintergrund
braucht es mehrere Monate, bis die Hilfe wirklich alle Opfer
erreicht."

Das internationale Caritas-Netzwerk unterstützt, auch mit
österreichischen Caritas-Spenden und Mitteln aus Nachbar in Not,
hunderttausende Menschen mit Essen, Kleidung, Hausrat oder auch
Notunterkünften. Die Caritas Österreich gibt beispielsweise 30.000
Menschen mit Zelten ein Dach über dem Kopf.

Küberl: "Im zweiten Schritt gilt unsere Sorge jetzt besonders den
Kindern: Wir wissen, wie wichtig ein geregelter Alltag für sie ist.
Dieser hilft ihnen, das Erlebte zu verarbeiten. Bildung ist für die
meisten auch die einzige Chance, um dem Elend zu entkommen." Die
Caritas Österreich sichert gemeinsam mit den Salesianern zunächst den
provisorischen Schulunterricht für 6.500 Kinder und unterstützt auch
den Wiederaufbau von Schulen. Bis zum Sommer erhalten über 30.000
weitere Menschen in den Regionen Jacmel und Gressier von der Caritas
Österreich Küchen- und Hygienesets sowie Material für weitere
Notunterkünfte.

Die Caritas lässt die Menschen in Haiti auch in Zukunft nicht im
Stich: Erdbebensichere Häuser bzw. existenzsichernde Projekte sollen
mindestens 5.000 Familien einen Neustart ermöglichen, kündigt Küberl
an.

Rückfragehinweis:
Caritas Österreich
Mag. Silke Ruprechtsberger
Tel.: 01/488 31/417 oder: 0664/82 66 909

www.caritas.at

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