• 07.04.2010, 14:03:59
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FVMI: Österreichs Spritpreise weiterhin unter EU-Durchschnitt

Wien (OTS) - Die österreichische Mineralölindustrie weist die
Kritik im Zusammenhang mit den vor der Osterreisewelle angestiegenen
Treibstoffpreisen zurück. Fakt ist, dass die Preise auch weiterhin
deutlich unter dem EU-Durchschnitt liegen. Die österreichischen
Mineralölfirmen sind Wirtschaftsunternehmen und können sich nicht von
den internationalen Entwicklungen abkoppeln.

Hinzu kommt in Österreich ein harter Verdrängungswettbewerb unter
den Tankstellenbetreibern bei gleichzeitig stagnierenden bis
rückläufigen Verbrauchsentwicklungen. Die Tankstellenmargen gehören
in Österreich zu den niedrigsten in Europa. So bleiben den
Unternehmen insgesamt nur wenige Gestaltungsmöglichkeiten bei den
Treibstoffpreisen. "Die Autofahrerclubs vertreten eine
Extremposition, verwirren mit unvollständigen Rechenbeispielen und
reden einen ganzen Wirtschaftszweig schlecht. Die Mineralölindustrie
versorgt Österreich 365 Tage im Jahr verlässlich mit hochqualitativen
Treibstoffen, betreibt eines der modernsten und bestausgebauten
Tankstellennetze Europas und bietet tausenden Menschen
Beschäftigung," erklärt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des
Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Österreicher tanken im internationalen Vergleich günstig
Wie das Wirtschaftsministerium erst vergangenen Freitag festgestellt
hat liegt Österreich bei den Spritpreisen unter dem EU-Schnitt.
Eurosuper ist im österreichweiten Durchschnitt an den Tankstellen um
13,2 Cent und Diesel um 4,6 Cent pro Liter günstiger als im
EU-Schnitt. Dass die Preise für Benzin und Diesel seit Jahren
konstant unter dem EU-Schnitt liegen, beweist, dass sich die
heimischen Spritpreise stets im internationalen Gleichklang bewegen.

Vielfältige Gründe für Preisanstieg

Mitverantwortlich für die Preisentwicklung am europäischen und
somit auch am österreichischen Treibstoffmarkt sind die
Einkaufspreise für Benzin und Diesel, die auf den internationalen
Produktenmärkten markant angestiegen sind. Die Gründe sind vielfältig
dafür und liegen u.a. am schwächeren Euro, in der Nachfrage nach
Mitteldestillaten aufgrund des langen Winters und in dem damit
verbundenen Heizölbedarf sowie in der Erwartungshaltung, dass die
Nachfrage bei Benzin aufgrund der Driving Season in den USA ansteigen
wird. "Die Unternehmen müssen zu tagesaktuellen Preisen einkaufen und
diese Preissteigerungen auch weitergegeben, um kostendeckend arbeiten
zu können", so Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes
der Mineralölindustrie.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite
Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als
gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und
Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die
Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren
(midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien
verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

Rückfragehinweis:

Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie
   ikp Wien PR und Lobbying GmbH
   Franz Ramerstorfer
   Liechtensteinstraße 12/10, 1090 Wien
   Tel.: +43 1 5247790-27
   Email: [email protected]

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