- 07.04.2010, 13:29:32
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Volksbank Wien positioniert sich nach Verkauf als starke Regionalbank
Wien (OTS) - Nach der erfolgreichen Umsetzung des Verkaufes der
Volksbank Wien durch die ÖVAG an die regionalen Volksbanken will sich
die Volksbank Wien noch stärker positionieren. VDir. Wolfgang Layr:
"Wir haben uns schon bisher auf das klassische Kundengeschäft im
Großraum Wien konzentriert. Deshalb sind wir so stabil durch die
Krise gekommen und konnten auch im Krisenjahr 2009 unser
Kreditgeschäft um 10,6% auf 1,304 Mrd. Euro ausweiten, im
Kommerzbereich sogar um 14%. Durch den Verkauf wollen wir noch
schneller werden, weil alle Entscheidungen regional in der Volksbank
Wien fallen." *****
Mit den Ergebnissen 2009 ist man in der Volksbank Wien sehr
zufrieden. Die Betriebserträge konnten um 3,3% auf 61,5 Mio. Euro
erhöht werden, das Betriebsergebnis war mit 18,9 Mio. nach 18,95 Mio.
fast unverändert. Layr: "Ohne unser regionales Konjunkturprogramm
wäre es sogar noch deutlich besser gewesen. Die Volksbank Wien hat
aber trotz der Krisenstimmung vor einem Jahr ihr Ausbildungs- und
Investitionsprogramm sogar noch beschleunigt. Damit haben wir jetzt
alle Filialen renoviert und mit der Operngasse auch noch vor
Jahresende unsere größte Filiale eröffnet."
Gleichzeit war 2009 ein Umstrukturierungsjahr in Vorbereitung auf
die Eigenständigkeit. Durch Rückstellungen und Wertberichtigungen
ging das EGT von 12 Mio. auf 8,45 Mio. zurück. Layr: "Wir haben
jedoch konsequent auf mögliche Risiken einer Konjunkturabschwächung
reagiert. Außerdem haben wir rund 10,8 % Eigenkapital und eine sehr
konservative, regionale Struktur, damit können wir unsere Kunden
weiterhin unterstützen und unseren Wachstumstrend fortsetzen."
Mit 2009 zufrieden, positive Erwartungen für 2010
Für 2010 plant die Volksbank Wien vor allem beim EGT einen
deutlich zweistelligen Zuwachs. Das erste Quartal zeigt einen
positiven Trend mit einem Kreditwachstum von 2% und einem
Volumenszuwachs bei den Kundendepots um 4,8% auf 643 Mio. Nicht
enthalten im Wachstum ist das Konsumkreditgeschäft, das in
Kooperation mit der Teambank deutlich ausgebaut wird. Layr: "Die
Nachfrage boomt. Scheinbar ist die Privatfinanzierung schwieriger
geworden."
Die Volksbank Wien begrüßt auch die klaren Aussagen der FMA im
Hinblick auf das Risiko von Fremdwährungskrediten. Layr: "Wir haben
seit Jahren aktiv auf das Risiko hingewiesen. In der Praxis kenne ich
kaum jemanden, der in den letzten Jahren durch einen
Fremdwährungskredit profitiert hat, schon gar nicht mit
Tilgungsträgern. " Es spreche nichts dagegen, wenn Private
spekulieren wollen, man müsse das aber nicht mit der
Wohnraumschaffung verbinden.
Bei den Einlagen ist nach wie vor das Sprungsparen über 3 Jahre
mit bis zu 3,5 % p.a. (1. Jahr: 1,25 %, 2. Jahr: 2 % , 3. Jahr: 3,5
%) sehr begehrt. Und ein Geheimtipp unter unseren Beratern ist der
Bausparen-Startvertrag der ABV. Selbst wer schon einen Bausparvertrag
hat, kann damit auf die nächsten Jahre sein Geld mit 4% p.a. anlegen.
Die Gelegenheit, sich diese hohen Zinsen zu sichern, gibt es aber
wohl nur mehr ein paar Wochen. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Ulrike Steiner Leitung Marketing & Kommunikation Volksbank Wien AG Tel.: +43 (0)504004 - 3930 mailto: [email protected] http://www.volksbankwien.at
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