• 06.04.2010, 13:02:44
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L'Aquila: Papst bekundet Solidarität mit der Bevölkerung

Gedenkfeiern am ersten Jahrestag des verheerenden Erdbebens

Rom, 06.04.10 (KAP) Die Bevölkerung in der italienischen Stadt
L'Aquila hat am frühen Dienstagmorgen der Opfer des verheerenden
Erdbebens vor einem Jahr gedacht. Rund 25.000 Menschen versammelten
sich um 3.32 Uhr zu den Gedenkfeiern. Um diese Uhrzeit hatten am 6.
April 2009 die ersten Erdstöße zahlreiche Orte der
mittelitalienischen Region in Schutt gelegt. In dem Augenblick, als
vor einem Jahr das Beben begann, erklangen 308 Glockenschläge in
Erinnerung an die Menschen, die durch das Beben ums Leben gekommen
waren.

Bei einem Gottesdienst für die Opfer des Unglücks in der
Abruzzen-Hauptstadt verlas Weihbischof Gionvanni D'Ercole eine
Botschaft des vatikanischen Kardinalstaatssekretärs Tarcisio
Bertone. Darin versicherte er der Bevölkerung die enge Verbundenheit
des Papstes und seines Gebetes. Der soziale Neuaufbau solle auf dem
"Fels des Glaubens an den auferstandenen Christus" gegründet sein,
so der Papst.

Der Erzbischof von L'Aquila, Giuseppe Molinari, rief in seiner
Predigt zu Glaube und Hoffnung auf. Der auferstandene Jesus biete
eine Heilsgewissheit auch für jene, die das Beben aus dem Leben
gerissen habe. In der überfüllten Basilika Santa Maria di
Collemaggio waren auch der Chef des italienischen
Katastrophenschutzes Guido Bertolaso und Regionalpräsident Gianni
Chiodi zugegen. Ministerpräsident Silvio Berlusconi nahm an den
Feiern nicht teil.

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) gut/hkl/

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