- 06.04.2010, 10:05:26
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Weltgesundheitstag: Österreichs kranke Jugend
Forderung nach mehr Prävention und Bewusstseinsbildung
Wien (OTS/Jugendrotkreuz) - Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht
und mangelnde Bewegung gelten als die Risikofaktoren für die
Gesundheit der Jugendlichen in Österreich. "Es muss im Interesse von
Politik und Gesellschaft sein, jungen Menschen zu zeigen, wie
gesundes Leben funktioniert. Probleme kann man nicht in Alkohol
ertränken und seelische Leere füllen weder Süßigkeiten noch Chips",
sind sich Rotkreuz-Präsident Fredy Mayer und
Jugendrotkreuz-Generalsekretär Karl Zarhuber einig.
Ergebnisse internationaler Studien sind erschreckend: laut der
jüngsten OECD-Untersuchung waren 41 Prozent der Burschen und 36
Prozent der Mädchen mit 15 Jahren schon mindestens zweimal betrunken.
Fast die Hälfte der 15-Jährigen hat spätestens mit 13 Jahren erstmals
zur Zigarette gegriffen und zwölf Prozent der 11- bis 15-Jährigen
sind übergewichtig, ein Teil davon ist bereits adipös.
"Gesundheitsprogramme müssen stärker gefördert werden. Prävention in
Form von Bewusstseinsbildung muss ein Schwerpunkt in der Kinder- und
Jugendpolitik sein", fordert Mayer. "Physische und psychische
Gesundheit müssen in Schule und Familie Thema sein. Werden Stress und
Druck zu groß, greifen Jugendliche zu Bier und Schnaps - ihnen
konstruktive Alternativen zu zeigen ist unser aller Aufgabe", so
Zarhuber.
Für das Jugendrotkreuz ist "Gesundheit in der Schule" ein Schwerpunkt
der Gesundheitsservicestelle GIVE. Gelungene Modellprojekte,
Initiativen und Aktivitäten zur Gesundheitsförderung an Schulen
stehen allen Lehrerinnen und Lehrern in Österreich zur Verfügung.
Weitere Informationen www.give.or.at
Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner, Österreichisches Jugendrotkreuz
Tel.: +43 1 589 00-357, Mobil: +43 664 823 48 87 mailto:[email protected] , www.jugendrotkreuz.at
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