- 05.04.2010, 09:00:27
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ÖH Uni Wien: Endlich hats auch Karl erkannt!
Wissenschaftsministerin Karl entschließt sich gegen eine Wiederholung der E-Voting Katastrophe bei den ÖH Wahlen
Wien (OTS) - Wie Wissenschaftsministerin Karl vergangenen Freitag
in einem Interview bekannt gab, will sie E-Voting bei den
voraussichtlich 2011 stattfindenden ÖH Wahlen nicht mehr einsetzen.
"Gut, dass Karl sich der Meinung der Österreichischen
HochschülerInnenschaft angeschlossen hat. Die ÖH Uni Wien empfiehlt
der Wissenschaftsministerin, dies häufiger zu tun." so Veronika
Helfert vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.
Von Anfang an hat sich die HochschülerInnenschaft an der Universität
Wien gegen das Prestigeprojekt des ÖVP-Ministeriums gestellt.
"Wir freuen uns sehr über die Absage an den demokratiepolitischen
Wahnsinn namens E-Voting. Das Geld für diesen misslungenen Versuch
hätte für die maroden Unis verwendet werden sollen, stattdessen wurde
es schlichtweg aus dem Fenster geworfen.", Flora Eder, Vorsitzteam
der ÖH Uni Wien.
Als Grund für ihre Entscheidung nannte Karl unter anderem die
fehlende Akzeptanz der BürgerInnenkarte und leugnet die massiven
Sicherheitsbedenken vieler ExpertInnen.
"Es ist unglaubwürdig, wenn Karl im gleichen Atemzug E-Voting als
Erfolg preist und abschaffen will. Die Schuld der BürgerInnenkarte zu
geben, statt die enormen Datenschutzprobleme einzugestehen, ist
scheinheilig." kritisiert Oona Kroisleitner, ÖH Uni Wien.
Rückfragehinweis:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370
Elena Barta: 0650 22 12 188
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