• 02.04.2010, 10:30:32
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Spritpreise: BZÖ-Westenthaler fordert OMV-Sonderabgabe

Schluss mit Abcashen der OMV auf Kosten der Autofahrer

Wien (OTS) - "Die Benzinpreisabzocke, die sich derzeit abspielt,
ist ein echter Skandal. Während die OMV in Österreich jedes Mal vor
den Feiertagen die Spritpreise hinaufschnellen lässt, werden auf der
anderen Seite internationale Spritpreissenkungen, die sich auf den
Rohölpreis beziehen, kaum oder gar nicht weitergegeben. Es ist hoch
an der Zeit, endlich gegen die Abzocker in der OMV vorzugehen und
eine Sonderabgabe der Mineralölfirmen zu beschließen", forderte heute
BZÖ-Klubobmann-Stellvertreter Abg. Peter Westenthaler.

Während die Autofahrer in den letzten Jahren über massiv überhöhte
Spritpreise klagen, habe die OMV in den letzten drei Jahren über 3,6
Milliarden Euro Nettogewinn verbuchen können. Hier länger zuzusehen,
wie die Autofahrer abgezockt werden und gleichzeitig die OMV
ungeniert abcasht, sei nicht akzeptabel. "Die Regierung ist daher
gefordert, eine Sonderabgabe einzumahnen. Der Wirtschaftsminister
muss dabei gleichzeitig eine Spritpreisobergrenze verordnen, damit
diese Sonderabgabe nicht auf die Autofahrer abgewälzt werden kann",
so Westenthaler.

"Es muss endlich Schluss sein mit dem ständigen Abcashen der
OMV-Manager auf Kosten der hunderttausenden Pendler und Familien, die
auf das Auto angewiesen sind. Das BZÖ wird jedenfalls im Parlament
eine entsprechende Initiative starten, damit nicht länger die
Autofahrer sondern die Verursacher der hohen Spritpreise in der OMV
zur Kasse gebeten werden", sagte der BZÖ-Abgeordnete.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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