- 30.03.2010, 13:26:18
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JUGENDVERTRETUNG: Sinn des Jugendmonitors fragwürdig
Der von Bundesminister Mitterlehner heute vorgelegte Jugendmonitor ist für die BJV kein geeignetes Mittel guter Kinder- und Jugendpolitik
Wien (OTS) - Für die Bundesjugendvertretung (BJV), gesetzlich
verankerte Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich,
ist der heute von Bundesminister Mitterlehner präsentierte
Jugendmonitor hinterfragenswert: "Minister Mitterlehner hat heute
angekündigt, dass der Jugendmonitor seine Grundlage für Jugendpolitik
sein wird. Meinungsumfragen sind als wesentliche Grundlage für gute
Jugendpolitik jedoch ungeeignet. Jugendpolitik sollte vielmehr auf
ernsthafte Einbeziehung der Jugendlichen und deren
Interessenvertretung aufbauen. Denn wir jungen Menschen wissen sehr
genau, was wir wollen", so Rodaina El Batnigi, Vorsitzende der BJV.
"Vor allem die heute im Rahmen des Jugendmonitors präsentierte
Umfrage zur Vereinheitlichung des Jugendschutzes zeigt, dass es
einfach nur notwendig wäre, die Vorstellungen der BJV zu
Jugendpolitik ernst zu nehmen, anstatt darauf aufbauend eine aus
unserer Sicht unnotwendige Umfrage in Auftrag zu geben", so El
Batnigi weiter.
Die Bundesjugendvertretung schlägt daher einen anderen Zugang zu
Jugendpolitik vor, der effizienter wäre. "Mitbestimmung der
Jugendlichen und der BJV, Anerkennung der außerschulischen
Jugendarbeit als wichtigen Bildungssektor, die gemeinsame Entwicklung
wichtiger jugendpolitischer Maßnahmen sowie eine abgesicherte,
unabhängige Jugendforschung wären die Grundpfeiler einer guten
Politik für junge Menschen", erklärt El Batnigi abschließend.
Rückfragehinweis:
Benedikt Walzel
Geschäftsführer
Tel: 0676 880 111 147
Mail: [email protected]
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