- 26.03.2010, 11:05:33
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ASFINAG: Gemeinsam gegen Sekundenschlaf
Kooperationsprojekt soll helfen, eine der Hauptursachen für tödliche Unfälle zu verringern
Wien (OTS) - Rund 16 Prozent der tödlichen Unfälle auf Österreichs
Autobahnen- und Schnellstraßen sind auf Übermüdung zurückzuführen.
Schätzungen und internationale Untersuchungen gehen sogar von rd. 30
Prozent aus. Studien belegen, wer nachts nur vier Stunden Schlaf
bekommt, reagiert danach im Auto als habe er 0,5 Promille im Blut.
Schläft man eine ganze Nacht nicht, entspricht das 0,8 Promille.
Kooperationsprojekt des ÖAMTC und der ASFINAG
Gemeinsam mit dem ÖATMC startet die ASFINAG nun ein Projekt, das
helfen soll Unfälle aufgrund von Sekundenschlaf weiter zu verringern.
Mag. Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service GmbH: "Mit
den Erkenntnissen aus dieser Studie optimieren wir all jene
Maßnahmen die wir als Autobahnbetreiber setzen um dem tödlichen
Sekundenschlaf entgegen zu wirken. Letztendlich ist aber jeder
Autofahrer selbst dafür verantwortlich nicht übermüdet ins Auto zu
steigen und damit sich und andere Autofahrer zu gefährden!"
Diese Gemeinschaftsstudie beleuchtet die medizinisch/psychologischen
Aspekte von Müdigkeit hinter dem Steuer. Abgeklärt wird damit die
Wirkung von Müdigkeit auf den menschlichen Körper und Geist.
Startschuss für das rund sechs Monate laufende Gemeinschaftsprojekt
zwischen ASFINAG und ÖAMTC war die heutige Podiumsdiskussion
"(K)einschlafen beim Fahren - die tödliche Gefahr". Dabei wurden neue
Forschungserkenntnisse und Lösungsstrategien gegen den Sekundenschlaf
am Steuer - vom Powernapping bis zu baulichen Maßnahmen - diskutiert.
Zu Wort kamen dabei Schlafforscher und Neurologen von ÖGSM/Asra, Muw
und ISWF sowie Psychologen und Fachleute des Themas
Verkehrssicherheit der ASFINAG und des ÖAMTC.
ASFINAG Verkehrssicherheit 2020
Verkehrssicherheit hat in der ASFINAG oberste Priorität. Daher hat
die ASFINAG zu Beginn des Jahres 2010 ein Programm präsentiert, dass
alle Aktivitäten die der Verkehrssicherheit dienen kompakt
zusammenfasst. Es wurde ein Handlungskatalog erarbeitet, der 130
Handlungsfelder beinhaltet, die in 13 thematische Bereiche unterteilt
sind. Zwei dieser Bereiche sind auszugsweise die Errichtung von 1.000
zusätzlichen LKW-Stellplätzen und die laufende Prüfung und
Optimierung der Sicherheitsstandards im bestehenden Netz. Dazu gehört
die Prüfung der Wirkung von Rumpelstreifen, die das Risiko des
Abkommens von der Fahrbahn - zum Beispiel im Falle des
Sekundenschlafes - vermindern sollen. Alle Maßnahmen haben jedoch nur
ein Ziel - die Anzahl der Todesopfer und Verletzten weiter
signifikant zu senken.
Zurückschalten und Auftanken - das ASFINAG Rastplatzkonzept
Zur Bekämpfung des Sekundenschlafes hat sich die ASFINAG zum Ziel
gesetzt, ihren Kunden entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu
stellen. Entlang des Österreichischen Autobahnen- und
Schnellstraßennetzes laden insgesamt 88 Raststationen, 23 neue
ASFINAG Rastplätze und über 199 Parkplätze zu einer erholsamen Pause
ein.
Rückfragehinweis:
Alexandra Vucsina-Valla ASFINAG Autobahn Service Gesellschaft Pressesprecherin für Wien, NÖ, Bgld TEL: +43(0)50 108 17825 MOB: +43 664 60108 17825 E-Mail: [email protected]
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