- 26.03.2010, 09:00:16
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Presserat neu: Medienethik auch für EU wichtiges Thema
Medienhaus Wien forscht in EU-Projekt über Presseräte
Wien (OTS) - Heute findet die konstituierende Sitzung des neuen
österreichischen Presserats statt. Parallel startet ein von der
EU-Kommission gefördertes Projekt zu Medienethik und
Medienverantwortung in Europa. Elf europäische und ein arabischer
Partner vergleichen im Projekt "Media Accountability and Transparency
in Europe (MediaAct)" traditionelle Formen der Selbstregulierung und
suchen nach neuen Modellen zur Unterstützung von Qualität und Ethik
im Journalismus. Medienhaus Wien ist dabei für die Formulierung
medienpolitischer Empfehlungen an nationale Regierungen und die
EU-Kommission verantwortlich.
"Es wird entscheidend sein, auch neue Medien- und
Kommunikationsformen einzubinden", sagt Dr. Daniela Kraus,
Koordinatorin beim österreichischen Projektpartner. "Presseräte und
Ehrenkodices müssen z. B. auch den Journalismus im Netz, dessen
Reichweiten am stärksten wachsen, einbeziehen." Im Team von
Medienhaus Wien wirken Univ. Prof. DDr. Matthias Karmasin
(wissenschaftliche Leitung), Dr. Andy Kaltenbrunner und Bakk. Klaus
Bichler mit. Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei Univ. Prof. Dr.
Susanne Fengler (Erich-Brost-Institut für internationalen
Journalismus/TU Dortmund). Die Bedeutung, die die EU dem Thema
Medienqualität beimisst, zeigt sich daran, dass MediaAct als eines
von nur 31 Projekten unter 482 Einreichung zur Förderung in dieser
Programmlinie des 7. EU Forschungsrahmenprogramms ausgewählt wurde.
Rückfragehinweis:
Medienhaus Wien, Dr. Daniela Kraus
Tel.: 01/406 32 32, mailto:[email protected]
http://www.medienhaus-wien.at - http://www.mediaact.eu
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