- 22.03.2010, 15:38:21
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ÖH WU zu Karl: Probleme bei Hochschulzugang nicht auf die lange Bank schieben
ÖH WU spricht sich für rasche Entscheidung über Neuregelung des Zugangs zur WU aus
Wien (OTS) - Wie heute über die APA bekannt wurde, könnte sich
Wissenschaftsministerin Karl vorstellen, unter Umständen auf die
mögliche Anwendung des "Notfallparagraphen" § 124 b UG komplett zu
verzichten um stattdessen eine generelle Diskussion über den
Hochschulzugang zu führen. Die HochschülerInnenschaft an der WU Wien
(ÖH WU) steht diesem möglichen Vorgehen der Ministerin höchst
kritisch gegenüber. "Langsam haben wir hier an der WU das Gefühl,
dass die Österreichische Bildungspolitik nach dem Motto funktioniert:
Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis. Denn
augenscheinlich wird jedes Problem, für das es keine angenehme und
passende Lösung gibt, entweder ignoriert oder auf die lange Bank
geschoben, wie jetzt auch bei der Neuregelung des Zugangs zur WU", so
Stefan Kilga Vorsitzender der ÖH WU.
"Die Probleme bei Studienqualität und DropOut sind an der WU
augenscheinlich und höchst frustrierend für die Studierenden. Die
Studienbedingungen verschlechtern sich kontinuierlich und die
Wissenschaftsministerin kann anscheinend nicht genug Geld locker
machen um einen vernünftigen Studienbetrieb von Beginn des Studiums
an zu ermöglichen. Eine Neuregelung des Zugangs zur WU ist unter den
gegebenen Umständen die einzig verbleibende realistische Option.
Diese Möglichkeit jetzt einfach bei Seite zu schieben und stattdessen
die WU und deren Studierenden sich selbst zu überlassen ist milde
gesagt eine Zumutung.", so Kilga weiter.
"Wir fordern die Koalitionspartner auf sich umgehend der sich weiter
verschlimmernden Probleme der WU und deren Studierende anzunehmen und
eine Neuregelung des Zugangs zu ermöglichen. Weiter die Augen zu
verschließen ist inakzeptabel und verantwortungslos.", fordert Kilga
abschließend.
Rückfragehinweis:
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Email: [email protected]
Tel.: +43 699 19711287
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