OTS0103 / 22.03.2010 / 11:44 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: Ergebnis / Gemeinderatswahlen / Kaltenegger / Pröll / ÖVP


Kaltenegger zu Gemeinderatswahlen: Wer näher beim Bürger ist, ist erfolgreich bei Wahlen =


   Utl.: ÖVP gewinnt in SPÖ-Hochburgen; FPÖ: Der Lack ist ab =
    Wien, 22. März 2010 (ÖVP-PD) "Wer näher beim Bürger ist, ist 
erfolgreicher bei Wahlen – das zeigen die sehr klaren 
Wahlergebnisse der geschlagenen Gemeinderatswahlen, die ganz 
besonders den ÖVP-Erfolg unserer Funktionärinnen und Funktionäre 
vor Ort widerspiegeln. In zwei Drittel aller Gemeinden Österreichs 
wurde gewählt und damit jeder zweite Wähler zur Urne gerufen. Das 
Ergebnis der Gemeinderatswahlen zeigt einen klaren Trend auf: Ein 
Plus vor der ÖVP, ein Minus vor der SPÖ, in zwei von drei 
österreichischen Gemeinden", so ÖVP-General Fritz Kaltenegger bei 
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Bundesparteiobmann 
Finanzminister Josef Pröll anlässlich der Gemeinderatswahlen in 
Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg und Steiermark. ****
    In Tirol konnte die ÖVP bei den Mandaten von 2.320 auf 2.550 
zulegen, stellt nun drei von vier Bürgermeistern sowie zwei von 
drei Gemeinderäten. "Ein Erfolg für die Basis in Tirol", bekräftigt 
Kaltenegger. Auch die dominante Kraft der ÖVP in Vorarlberg wurde 
eindrucksvoll bestätigt. Der Erfolg in Bregenz weist ein Plus von 
elf Prozent auf, Lustenau konnte erobert werden und die ÖVP stellt 
den jüngsten Bürgermeister. Der ÖVP-General dazu: "Das ist ein 
Zeichen unserer Erneuerungskraft, die wir aus den Gemeinden 
schöpfen." In Niederösterreich konnte die ÖVP noch nie so viele 
Stimmen für sich vereinen, ein Plus von 74.763 sowie ein Zugewinn 
von 367 Mandaten. Es konnten 14 Gemeinden umgedreht sowie 
Niederösterreichs jüngster Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager 
die Absolute in Klosterneuburg holen.
    "In der Steiermark war der Abstand zwischen ÖVP und SPÖ noch 
nie so groß, wie nach dem gestrigen Sonntag", erklärte Kaltenegger 
den historischen Abstand von über neun Prozent und bedankte sich 
bei den Funktionärinnen und Funktionären. Dies sei ein 
hervorragender Testlauf für die Landtagswahl im Herbst.
    "Es gibt allgemein einen starken Trend, dass die SPÖ in ihren 
klassischen Hochburgen immer weiter verliert", erklärt Kaltenegger 
an den Beispielen Kapfenberg (SPÖ minus 21 Prozent), Korneuburg  
(SPÖ minus 14 Prozent) oder Fürstenfeld (SPÖ minus 16 Prozent). 
Nachdenklich stimmen Kaltenegger die gestrigen Reaktionen aus der 
SPÖ-Steiermark: "Ich möchte die SPÖ-Heckenschützen warnen, denn die 
Arbeit der Bundesregierung, vor allem die Arbeit unseres 
Koalitionspartners darf nicht zu sehr belastet werden. Es geht 
jetzt um die Arbeit für Österreich und nicht um Profilierung vor 
Wahlen." 
    Abschließend verwies Kaltenegger auf die FPÖ-Wahlergebnisse: 
"Die FPÖ hat bei allen Gemeinderatswahlen entweder ein Minus vor 
dem Ergebnis, ist weit unter den Erwartungen geblieben oder hat ein 
mageres Plus erzielen können. Der Lack von HC Strache ist ab und 
auch eine ganzjährige Plakatkampagne hat nicht dazu geführt, dass 
die FPÖ bei Wahlen vor Ort, bei Wahlen an der Basis erfolgreich 
ist. Dort wo man die FPÖ kennt, wählt man sie nicht."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
	
							
												
							
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