Utl.: ÖVP gewinnt in SPÖ-Hochburgen; FPÖ: Der Lack ist ab =
Wien, 22. März 2010 (ÖVP-PD) "Wer näher beim Bürger ist, ist
erfolgreicher bei Wahlen – das zeigen die sehr klaren
Wahlergebnisse der geschlagenen Gemeinderatswahlen, die ganz
besonders den ÖVP-Erfolg unserer Funktionärinnen und Funktionäre
vor Ort widerspiegeln. In zwei Drittel aller Gemeinden Österreichs
wurde gewählt und damit jeder zweite Wähler zur Urne gerufen. Das
Ergebnis der Gemeinderatswahlen zeigt einen klaren Trend auf: Ein
Plus vor der ÖVP, ein Minus vor der SPÖ, in zwei von drei
österreichischen Gemeinden", so ÖVP-General Fritz Kaltenegger bei
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Bundesparteiobmann
Finanzminister Josef Pröll anlässlich der Gemeinderatswahlen in
Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg und Steiermark. ****
In Tirol konnte die ÖVP bei den Mandaten von 2.320 auf 2.550
zulegen, stellt nun drei von vier Bürgermeistern sowie zwei von
drei Gemeinderäten. "Ein Erfolg für die Basis in Tirol", bekräftigt
Kaltenegger. Auch die dominante Kraft der ÖVP in Vorarlberg wurde
eindrucksvoll bestätigt. Der Erfolg in Bregenz weist ein Plus von
elf Prozent auf, Lustenau konnte erobert werden und die ÖVP stellt
den jüngsten Bürgermeister. Der ÖVP-General dazu: "Das ist ein
Zeichen unserer Erneuerungskraft, die wir aus den Gemeinden
schöpfen." In Niederösterreich konnte die ÖVP noch nie so viele
Stimmen für sich vereinen, ein Plus von 74.763 sowie ein Zugewinn
von 367 Mandaten. Es konnten 14 Gemeinden umgedreht sowie
Niederösterreichs jüngster Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager
die Absolute in Klosterneuburg holen.
"In der Steiermark war der Abstand zwischen ÖVP und SPÖ noch
nie so groß, wie nach dem gestrigen Sonntag", erklärte Kaltenegger
den historischen Abstand von über neun Prozent und bedankte sich
bei den Funktionärinnen und Funktionären. Dies sei ein
hervorragender Testlauf für die Landtagswahl im Herbst.
"Es gibt allgemein einen starken Trend, dass die SPÖ in ihren
klassischen Hochburgen immer weiter verliert", erklärt Kaltenegger
an den Beispielen Kapfenberg (SPÖ minus 21 Prozent), Korneuburg
(SPÖ minus 14 Prozent) oder Fürstenfeld (SPÖ minus 16 Prozent).
Nachdenklich stimmen Kaltenegger die gestrigen Reaktionen aus der
SPÖ-Steiermark: "Ich möchte die SPÖ-Heckenschützen warnen, denn die
Arbeit der Bundesregierung, vor allem die Arbeit unseres
Koalitionspartners darf nicht zu sehr belastet werden. Es geht
jetzt um die Arbeit für Österreich und nicht um Profilierung vor
Wahlen."
Abschließend verwies Kaltenegger auf die FPÖ-Wahlergebnisse:
"Die FPÖ hat bei allen Gemeinderatswahlen entweder ein Minus vor
dem Ergebnis, ist weit unter den Erwartungen geblieben oder hat ein
mageres Plus erzielen können. Der Lack von HC Strache ist ab und
auch eine ganzjährige Plakatkampagne hat nicht dazu geführt, dass
die FPÖ bei Wahlen vor Ort, bei Wahlen an der Basis erfolgreich
ist. Dort wo man die FPÖ kennt, wählt man sie nicht."
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