Wien (OTS/PWK235) - "Allein 2010/2011 stellt die öffentliche
Hand in Kanada rund 14 Mrd. Euro für nachhaltiges Bauen,
Energieeffizienz und die Modernisierung der Infrastruktur bereit. Von
diesem Kuchen wollen wir für unsere Betriebe ein Stück abschneiden.
Das Marktpotential ist bei weitem nicht ausgeschöpft", betont Robert
Luck, österreichischer Handelsdelegierter in Toronto, anlässlich der
Globe 2010, der 11. internationale Leitmesse für Wasserversorgung,
Abwasserbehandlung, Abfallentsorgung, Recycling, Luftreinhaltung,
erneuerbare Energien, Giftmüllentsorgung, Informationssysteme. Vom
24. bis 26.3.werden über 10.000 Fachbesucher im Vancouver Convention
and Exhibition Centre (VCEC) erwartet.
Zu den mehr als 400 internationalen Ausstellern aus 20 Ländern
zählen auch 16 österreichische Unternehmen, die auf dem von der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) organisierten go international
Österreich-Stand ihre neuesten Produkte, Technologien und
Dienstleistungen präsentieren. Neben Österreich sind Australien,
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Israel, Italien,
Japan, Kanada, Russland, sowie die Schweiz auf der Globe 2010
vertreten.
Bereits im Vorfeld organisiert die Außenhandelsstelle Toronto am
22. und 23. März einen Austria Show Case mit insgesamt 13 Firmen, die
umweltfreundliche Technologien im Österreich Haus in Whistler
vorstellen werden. Das rot-weiß-rotem Vorzeigeprojekt, das von
Tiroler und Vorarlberger Firmen in Passivbauweise für die olympischen
Winterspiele errichtet wurde, hat, so Luck, enormes Interesse in
Kanada hervorgerufen.
"Nicht zuletzt die Weltwirtschaftskrise, die die Nachteile der
massiven wirtschaftlichen Abhängigkeit von den USA aufzeigte, hat in
Kanada ein Umdenken in Richtung nachhaltiger Wachstumsbranchen
bewirkt", erklärt Luck. Galt bislang der Umweltschutz eher als
zähneknirschend akzeptierte Notwendigkeit für Ausgaben, möchte Kanada
nun zunehmend neben den traditionell wichtigen Industrien wie
Automobil, Holz und dem starken Rohstoffsektor zukunftsorientierte
Sektoren, wie erneuerbare Energien und Umwelttechnik fördern. Hinzu
kommt, dass die neue Obama-Administration in den USA in ihrer
Energiepolitik verstärkt ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt.
Kanada, so Luck, positioniere sich nämlich im Bereich Umwelt auch als
Sprungbrett zum großen Nachbarn im Süden, den USA.
Da sich die Kanadier mit zahlreichen Projekten im Bereich
Umweltschutz und erneuerbare Energien auf Neuland begeben, sind sie
in großem Ausmaß auf Know-How aus Europa angewiesen. "Das ist eine
enorme Chance für österreichische Unternehmen, die für ihre
Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Umwelttechnik bekannt sind und sich
auch in Kanada bereit einen guten Ruf erarbeitet haben", so der
Handelsdelegierte abschließend.
Die vollständige Liste der österreichischen Gruppenaussteller ist
über folgenden Link abrufbar:
http://www.advantageaustria.org/ca/events/GLOBE-2010.en.jsp?filtertyp
=
Nähere Infos zum Markt Kanada und Geschäftsmöglichkeiten:
http://wko.at/awo/ca. (us)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, AWO-Energie, Medizin und Biotech
Mag.Katharina Staszczyk
Tel.: (++43) 0590 900-4396, Fax: (++43) 0590 900-255
katharina.staszczyk@wko.at
http://wko.at/awo
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OTS0090 2010-03-22/11:19
221119 Mär 10
PWK0001 0417