- 22.03.2010, 10:49:53
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5.000 Besucher beim "Tag der Wiener Bezirksmuseen 2010"
Wien (OTS) - Einmal mehr haben sich die 23 Wiener Bezirksmuseen
und einige Sonder-Museen einem zentralen Thema gewidmet und am "Tag
der Wiener Bezirksmuseen" darüber informiert. Im Zentrum des
diesjährigen Aktionstages am Sonntag, 21. März, stand ein Rückblick
auf das Berufsleben in früheren Zeiten. Das Publikum konnte
Sonder-Ausstellungen und Dokumentationen mit Bildtafeln zum
Schwerpunkt "Versunkene Arbeitswelten" anschauen und dabei vormals in
den einzelnen Bezirken bestehende Handwerksbetriebe sowie Fabriken
und sonstige Arbeitsstätten kennenlernen. Heuer wurde der
"Museumstag" zum vierten Mal durchgeführt und wie in den Vorjahren
war das Interesse an der Veranstaltung abermals groß. Von 10.00 bis
16.00 Uhr suchten rund 5.000 Personen die Museen auf. Koordinator des
Projekts ist die "ARGE der Wiener Bezirksmuseen".
Buch-Tipp: Historischer Bildband mit 200 Fotografien
Initiatorin der alljährlichen Veranstaltung war die vormalige
Präsidentin der "ARGE der Wiener Bezirksmuseen", Dr. Elfriede Maria
Faber (1938 - 2009). Präsentationen über seinerzeitige
"Arbeitswelten" können in den meisten Bezirksmuseen noch bis Ende
Juni betrachtet werden. Unter den zufriedenen Besuchern befanden sich
sowohl junge Menschen wie auch ehemalige Firmen-Chefs, Mitarbeiter
und andere reifere Semester. Am stärksten frequentiert wurden die
Museen der Bezirke Margareten (215), Josefstadt (323), Simmering
(248), Meidling (278), Penzing (258) und Hernals (312).
Selbstverständlich lohnt sich auch nach dem "Tag der Wiener
Bezirksmuseen" eine Beschäftigung mit dem Arbeitsalltag der Menschen
in der Vergangenheit. Die dazu gut passende Lektüre ist der Bildband
"Versunkene Wiener Arbeitswelten". Für das Buch hat der weithin
geschätzte Wiener Bezirkshistoriker Prof. Hans Werner Bousska etwa
200 Fotoaufnahmen aus früheren Zeiten beschafft sowie informative
Begleittexte verfasst. Der Autor führt der Leserschaft den
einstmaligen Stellenwert Wiens als Industriestandort vor Augen. Das
Bildmaterial beleuchtet einen Zeitraum von zirka 200 Jahren und
erstreckt sich vom Handwerk bis zur Arbeit in Fabriken. Die
Publikation aus dem "Sutton Verlag" (ISBN: 978-3-86680-584-2) ist im
Fachhandel sowie in Bezirksmuseen um 18,90 Euro erhältlich. Das 128
Seiten starke Buch zeigt weit mehr als die so genannte "gute alte
Zeit". Fernab aller Nostalgie regt das Werk realistisch veranlagte
Zeitgenossen gewiss zum Nachdenken an. Die meisten der Fotografien
wurden bisher noch niemals veröffentlicht. Informationen zum Buch:
Bezirksmuseum Meidling, Telefon: 817 65 98 (bisweilen
Anrufbeantworter), E-Mail: [email protected] .
Allgemeine Informationen:
o ARGE der Wiener Bezirksmuseen und Sonder-Museen: www.bezirksmuseum.at o Bildband "Versunkene Wiener Arbeitswelten" (Sutton Verlag): www.suttonverlag.de
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) enz
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81057
E-Mail: [email protected]
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