St. Pölten (OTS/NLK) - "Im Auftrag der Zukunft. Im Dienst des
Menschen" - so lautet das Motto des Landes Niederösterreich, wenn es
um Bildung, Forschung und Entwicklung geht. So haben etwa erst vor
kurzem namhafte Wissenschafter, Wirtschaftsfachleute und Vertreter
von Forschungs- und Bildungsinstitutionen am "Zukunftsempfang" des
Landes in Wiener Neustadt teilgenommen, um über Herausforderungen und
Trends in Forschung und Technologie zu diskutieren.
"In Niederösterreich haben Bildung, Wissenschaft und Forschung
eine ganz besondere Bedeutung", betonte dazu Landeshauptmann Dr.
Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ". "Wir wollen
unser Land zu einem führenden Standort für Forschung und Innovation
machen", so Pröll. Niederösterreich sei dabei auf einem sehr guten
Weg, sagte der Landeshauptmann, und verwies auf die erfolgreiche
Wissenschaftsachse von Krems über Tulln und Klosterneuburg bis nach
Wiener Neustadt: "Wissenschafter aus aller Welt forschen, arbeiten
und lehren in Niederösterreich."
Ein wesentlicher Teil dieser Wissenschaftsachse ist die Stadt
Krems und hier zum Beispiel die IMC Fachhochschule Krems. Mit 45
Studierenden habe man hier begonnen, erzählte der Geschäftsführer der
FH Krems, Dr. Heinz Boyer, über die Entwicklung dieser
Bildungseinrichtung. Heute zählt die IMC FH Krems rund 1.800
Studentinnen und Studenten aus dem In- und Ausland. Vor kurzem wurden
die Pläne für eine Erweiterung der Schule präsentiert, das Land wird
dafür rund 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen.
Aufbauend auf einer breiten Basis brauche es auch besondere
universitäre Einrichtungen als so genannte "Leuchttürme", meinte in
der Radiosendung der Fachhumangenetiker Dr. Markus Hengstschläger,
einer der profiliertesten österreichischen Wissenschafter, auf die
Frage, wie sich ein Land optimal auf die Zukunft vorbereiten könne.
Rund 300 Millionen Euro hat das Land Niederösterreich in den
vergangenen Jahren in Forschung und Wissenschaft im Bundesland
investiert. In den nächsten Jahren werden weitere 400 Millionen
investiert, etwa in das Krebsforschungs- und -behandlungszentrum
"MedAustron". Mit diesen Investitionen wolle man die Forschungsarbeit
in Niederösterreich weiter vorantreiben, so Landeshauptmann Pröll:
"Jeder Euro, den wir hier investieren, wird sich um ein Vielfaches
verzinsen. Denn dort, wo internationale Kapazitäten arbeiten, dort
werden auch starke wirtschaftliche Impulse ausgelöst und
zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen."
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
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Tel.: 02742/9005-12172
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OTS0028 2010-03-21/13:30
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NLK0001 0360