Utl.: 'Europäischer Jugend-Weltwassergipfel' auf Initiative von
Seeber =
Brüssel, 21. März 2010 (ÖVP-PD) "Es ist sehr begrüßenswert,
dass wir einen Tag im Jahr an den Welt-Wasser-Tag gedenken. Aber
angesichts der Klimaveränderung, der steigenden Naturkatastrophen,
immer länger andauernder Dürreperioden und Überflutungen mit
fürchterlichem Ausmaß, wäre es an der Zeit, dass wir 365 Tage im
Jahr an unsere wertvollste Ressource Wasser denken. Wir müssen
lernen mit unserem flüssigen Gold der Zukunft tagtäglich sparsam
umzugehen", mahnt ÖVP-Europaabgeordneter Dr. Richard Seeber als
EVP-Umweltsprecher im Europäischen Parlament in Brüssel anlässlich
des morgigen Welt-Wasser-Tages. ****
Sauberes Wasser, effizientes Wassermanagement und der richtige
Umgang mit der Ressource Wasser ist seit Jahren ein Kernanliegen
der europäischen Umweltpolitik. "Europa kann auf seine
Wasserpolitik sehr stolz sein. Wir müssen aber auch versuchen
weltweit den Druck auf die Wasserressourcen zu verstärken. Wasser
wird zum Gold der kommenden Jahrzehnte. Wassermangel kann
wirtschaftliche, gesellschaftliche und sicherheitspolitische Krisen
auslösen. Das Thema Wasser muss daher in alle Politikbereiche mit
einbezogen werden", so Seeber, der sich seit Jahren intensiv mit
der Frage einer nachhaltigen Wassernutzung in Europa beschäftigt.
Als Vorsitzender der 'Intergruppe Wasser' im Europäischen
Parlament hält Seeber aktuelle Themen durch hochkarätig besetzte
Diskussion auf EU-Level am Laufen. "Jeder Mitgliedstaat ist für
seine Wasserressourcen selbst verantwortlich. Unser Wasser nimmt
uns niemand weg. Ich sehe es aber auch als meine Aufgabe an, die
Öffentlichkeit stärker über den richtigen Umgang mit Wasser zu
informieren und zu sensibilisieren", so der Wasserexperte, der erst
vor ein paar Tagen 30 Jugendliche aus der ganzen Welt zum
'Europäischen Jugend-Wassergipfel' ins Europäische Parlament nach
Brüssel geladen hatte.
"Die wissensbegierigen Jugendlichen im Alter zwischen 16-25
Jahren haben sich sehr intensiv mit der Thematik Wasserpolitik und
richtiges Ressourcenmanagement auseinander gesetzt. Es war schön zu
sehen, wie kreativ die Jugendlichen gearbeitet haben und welche
neuen Ideen sie in ihre Arbeiten mit einfließen haben lassen",
freute sich Seeber. Die 'Jungparlamentarier' konnten die
Europapolitik hautnah miterleben, mussten in Gruppenarbeit eigene
Wasser-Berichte erstellen und diese anschließend vor einer
hochkarätigen Jury präsentieren. "Die Jugendlichen, alle mit einem
umwelttechnischen Background, mussten sich im bereits im Vorfeld
tief in die Materie der Wasserpolitik einlesen", so Seeber weiter.
"Diese jungen Menschen sind unsere Zukunft. Ich freue mich, dass
sich so viele Jugendliche aktiv mit dem Thema Wasser
auseinandersetzen", so Seeber abschließend.
Rückfragen:
Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +32-2-284-5468
(richard.seeber@europarl.europa.eu)
oder
Mag. Andrea Strasser, EVP-Pressedienst, Tel.: +32-473-311175
(andrea.strasser@europarl.europa.eu)
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