Wien (OTS) - Rechtzeitig mit Frühlingsbeginn startet am Sonntag
der Twin City Liner in seine mittlerweile fünfte Saison. Der
Donaubolide schaukelt gemütlich und mit Blumenbouquets geschmückt im
Wasser bei seiner Anlegestelle am Donaukanal, gleich bei der
Schwedenbrücke, mitten in der Stadt. Auch am Kai ist einiges los.
Rund 100 Passagiere wollen einchecken bei der ersten Saisonfahrt im
heurigen Jahr. Zur Saisoneröffnung begrüßt wurden die Passagiere von
Wien Holding-Chef Komm.-Rat Peter Hanke und Dr. Georg Kraft-Kinz,
Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, sowie den
Central-Danube-Geschäftsführern Dr. Ronald Schrems und Dr. Andreas
Hopf.****
Zwtl.: 500.000ster Passagier wird für heuer erwartet
Schon seit Juni 2006 verbindet der Twin City Liner die beiden
Städte Wien und Bratislava auf dem Wasserweg miteinander. Seit 2008
sind zwei Schiffe im Linienverkehr im Einsatz. "Für heuer im Sommer
erwarten wir bereits den 500.000sten Passagier. Topfit gehen unsere
beiden Donauboliden in die neue Saison. Über den Winter wurden
Technik und Ausstattung der beiden Schiffe auf Herz und Nieren
geprüft, von der Bordelektronik bis zu den zwei je 1000-PS starken
Dieselmotoren. Neu am Schiff sind die modernen Spezialsichtgeräte,
mit denen Tag und Nacht zum Beispiel Treibgut oder andere Hindernisse
auf der Donau mit Hilfe von Wärmebildkameras frühzeitig erkannt
werden können. Und schon bald werden die Twin City Liner wie auch die
Ausflugsschiffe unserer DDSG Blue Danube von der neuen Schiffsstation
Wien City, die wir gerade fertigstellen, ablegen", so Wien
Holding-Geschäftsführer Peter Hanke.
Bis zu fünf Mal täglich pendeln die Schnellkatamarane in der
Saison 2010 zwischen den beiden Hauptstädten. Insgesamt wurden bis
dato über 450.000 Menschen befördert. Rund 2.000 Mal waren die beiden
Schiffe im Jahr 2009 zwischen Wien und Bratislava unterwegs und haben
dabei über 120.000 Kilometer zurückgelegt; das ist so viel wie drei
Mal um die Welt.
"Der Erfolg des Twin City Liners liegt auch in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten über den Erwartungen, wie das Jahr 2009
bewiesen hat", erklärt Dr. Ronald Schrems, Geschäftsführer der
Central Danube Region GmbH, die den Twin City Liner betreibt. "Im
Jahr 2009 waren es rund 130.000 Passagiere, bei einer
durchschnittlichen Jahresauslastung von 70 Prozent mit beiden
Schiffen", so Schrems.
"Die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien ist als Investor
und als Partner der Stadt Wien stolz auf dieses für die Centrope
Region so wichtige und erfolgreiche Projekt", erklärt
Vorstandsdirektor Georg Kraft-Kinz. "Uns liegt die umfassende
Entwicklung der Region zwischen Prag, Bratislava, Budapest und Wien
sehr am Herzen, denn wir sind die prägende Bankengruppe dieser
Region".
Zwtl.: Nachtsicht der Speedboote durch Night Navigatoren optimiert
In den vergangenen Wochen wurden die beiden Twin City Liner im
Hafen Freudenau durchgecheckt, generalgereinigt und für den
Saisonstart vorbereitet. Denn wie jedes Flugzeug oder jedes Auto
brauchen auch die beiden Twin City Liner ihr regelmäßiges Service.
Egal ob Bordelektronik, Navigationssystem, Schiffssteuerung oder
Antrieb - Technik und Ausstattung der beiden Schiffe wurden vom
Central-Danube-Partner DDSG Blue Danube, der die technisch-nautische
Verantwortung trägt, komplett durchgecheckt. Zum Beispiel die
mächtigen 1000-PS-Dieselmotoren. Sie sind das Herzstück der Twinnis
gemeinsam mit den zwei Waterjets, die bei Fullspeed rund tausend
Liter Wasser pro Sekunde herausblasen und so die beiden 34 Meter
langen und acht Meter breiten Schiffe auf bis zu 70 Kilometer pro
Stunde beschleunigen.
Im Rahmen des Winter-Checks wurden beide Schiffe nun mit Night
Navigatoren ausgestattet. Diese hochsensiblen elektronischen
Spezialsichtgeräte arbeiten mittels Wärme-Erkennung und erhöhen die
Sicht bei diffusem Licht und in der Nacht erheblich. So kann
beispielsweise gefährliches Treibholz bereits in ausreichend großer
Entfernung erkannt und umfahren werden. Die Night Navigatoren sind
auf Temperaturunterschiede von 0,006 Grad sensibilisiert und
entwerfen ein Bild, das der Real-Sicht bei klarem Licht gleichkommt.
Die Sichtweite entspricht der optischen Sichtweite (rund 1
Kilometer). Die Rundumsicht beträgt 360 Grad. Ebenfalls neu an Bord
jedes Twin City Liners ist ein Defibrillator. Alle Mitglieder der
Bordcrew wurden vor Saisonstart auf diese lebensrettenden
Herzstimulatoren eingeschult.
Zwtl.: Reisen mit dem Twin City Liner wird zum Erlebnis
Gewohnter Qualitätsstandard für die Passagiere der Twin City
Liner sind der hohe Komfort an Bord, insbesonders in der Zusatzkabine
mit acht Plätzen am Oberdeck, die sogenannte Captain's Lounge, die
sich direkt hinter der Kapitänsbrücke befindet. Zusätzlich zu der
knallroten Bestuhlung im Inneren der Schiffe gibt es am Oberdeck auch
Sitze im Freien. Speziell bei schönem, sonnigem Wetter sind diese
Plätze heiß begehrt. Beide Schiffe verfügen insgesamt über eine
Kapazität von 126 Sitzplätzen. Bereits bewährt hat sich die vier
Millimeter starke Kevlar-Beschichtung des Schiffsrumpfes. Kevlar ist
ein extrem leichter, zäher und elastischer Kunststoff, der sich durch
besondere Widerstandfähigkeit auszeichnet. Dieses Material wird zum
Beispiel auch bei kugelsicheren Westen, im Flugzeugbau, als
Raketentriebwerksverkleidung verwendet. Beim Twin City Liner schützt
die Kevlar-Schicht den unter Wasser befindlichen Teil der Schiffe zum
Beispiel vor Treibgut, das in der Donau schwimmt. Selbst eine
Vollstrandung auf Donaukies würde dank Kevlar-Schicht lediglich
kleine Dellen am Rumpf verursachen.
Zwtl.: Neue Schiffsstation "Wien City" wird heuer fertiggestellt und
in Betrieb genommen
Heuer erhalten die Twin City Liner und die gesamte
Ausflugsschifffahrt der DDSG Blue Danube eine würdige Anlegestelle.
Das von der Wien-Holding-Tochter Wiener Donauraum errichtete
Multifunktions-Terminal "Wien City" wird im Frühsommer eröffnet. Das
Gebäude - geprägt von viel Glas und Stahl - erstreckt sich zwischen
Marienbrücke und Schwedenbrücke über eine Länge von 126 Metern. Acht
Meter weit ragt das Bauwerk über die Wasserfläche in den Donaukanal
hinein. Das besondere an dem Konzept: Das Bauwerk steht sozusagen auf
"Stelzen". Der Vorteil: Radfahrer und Fußgänger sind wie bisher auf
den Kaivorflächen entlang des Donaukanals ungehindert unterwegs.
Insgesamt wird der neue Terminal über drei Geschosse mit großzügigen
Bereichen für Gastronomie, Einkauf, Ausstellungen und Veranstaltungen
verfügen. Motto-Besitzer Bernhard Schlacher bürgt für die Qualität
von Speis & Trank. Das Investvolumen des Terminals beträgt knapp
sieben Millionen Euro.
Zwtl.: Twin City Liner: Infos und Kartenreservierungen bzw. Buchung
von Sonderfahrten
Der Twin City Liner fährt in Wien von der Anlegestelle beim
Schwedenplatz (Abgang Marienbrücke, 1010 Wien) ab. Bis zu fünf Mal
täglich im Jahr 2010. Kartenreservierungen und Fahrplanauskünfte sind
unter der Telefonnummer 58880 bzw. im Internet unter
www.twincityliner.com durchführbar. Der Twin City Liner kann für
Sonderfahrten gebucht werden (Telefon. 727 10-216 oder 58880).
(Schluss)
Rückfragehinweis:
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PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/Mag. Dieter Pietschmann
Central Danube Region Marketing & Development GmbH
Marketing & PR Twin City Liner
Telefon: 01 727 10-137
Mobil: 0664 455 7686
E-Mail: dieter.pietschmann@centraldanube.at
Wolfgang Gatschnegg
Wien Holding - Konzernsprecher
Telefon: 01 408 25 69-21
Mobil: 0664 82 68 216
E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at
Peter Wesely
Pressesprecher der RLB NÖ-Wien
Telefon: 05 1700-93004
E-Mail: peter.wesely@raiffeisenbank.at
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