- 20.03.2010, 10:25:02
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Seeber: Sollen die letzten Thunfische am Speiseteller der Japaner enden?
Enttäuschung über Entscheidung der Artenschutz-Konferenz
Brüssel, 20. März 2010 (ÖVP-PD) Äußerst enttäuscht zeigte sich
ÖVP-Europaabgeordneter und EVP-Umweltsprecher im Europäischen
Parlament, Dr. Richard Seeber, über die Ablehnung des
Handelsverbots für den vom Aussterben bedrohten
Blauflossenthunfisch bei der CITES-Artenschutzkonferenz - auf Druck
von Japan. "Ich frage mich, sollen die letzten Thunfische am
Speiseteller der Japaner enden?", so Seeber, der in diesem
Zusammenhang auf die jüngste Entscheidung der Europaabgeordneten
aufmerksam machten will. "Wir haben uns im Europäischen Parlament
mit unserer Linie gegen den erbitterten Widerstand der Fischerei-
Industrie mit einem Handelsverbot für den Blauflossenthunfisch
durchsetzen konnten!" ****
"Wir sind nicht wirtschaftsfeindlich, wir streben aber ein
ähnliches Modell an, das in den skandinavischen Ländern bereits für
den Lachsfang gewählt wurde: Sobald sich der Fischbestand erhöht
hat, soll wieder gefischt werden dürfen. Das könnte auch das
Überleben der bedrohten Thunfischbestände sichern", so Seeber
weiter.
Nachdem bereits 90 Prozent des weltweiten Bestandes ausgerottet
wurden und in drei Jahren auch die letzten Blauflossenthunfische im
Mittelmeer komplett verschwunden sein dürften, ist diese
Entscheidung skandalös. So dürfen wir nicht mit unserer Natur
umgehen", so Seeber abschließend.
Rückfragen:
Dr. Richard Seeber MEP, Tel.: +32-2-2845-5468
([email protected])
oder
Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-311175
([email protected])
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