• 19.03.2010, 14:17:00
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Gesunde Wiener Betriebe im Rampenlicht

WGKK verleiht zum sechsten Mal das Gütesiegel "Betriebliche Gesundheitsförderung"

Wien (OTS) - Es sind prominente PreisträgerInnen, die heute in der
Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) mit dem Gütesiegel "Betriebliche
Gesundheitsförderung" (BGF) ausgezeichnet worden sind: Das
Bundeskanzleramt, das Österreichische Produktivitäts- und
Wirtschaftlichkeitszentrum, die Sozialversicherungsanstalt der
Bauern, die UniCredit Bank Austria AG und last but not least die
Volkshilfe Wien.

Gesundheitsminister Alois Stöger gratulierte als einer der
Laudatoren den VertreterInnen der Firmen und Institutionen: "Ich
weiß, welche Leistungen sie erbracht haben. Und ich gratuliere Ihnen,
dass sie die Managementfunktion angenommen haben, die betriebliche
Gesundheitsförderung nachhaltig in den Blickpunkt zu rücken." Er sei
überzeugt, dass Betriebe, in denen man sich Sorgen um die Gesundheit
der MitarbeiterInnen macht, dies auch in ihren Dienstleistungen und
Produkten ausstrahlen.

Die Obfrau der WGKK, Ingrid Reischl, betonte, dass "gesunde
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Rückgrat für wirtschaftlichen
Erfolg sind. Es lohnt sich also, konsequent in ihre
Gesundheitsförderung zu investieren und damit das Wohlbefinden am
Arbeitsplatz zu steigern. Davon profitieren die Beschäftigten genauso
wie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen."

Klaus Ropin, Gesundheitsreferent des "Fonds Gesundes Österreich"
plädierte in diesem Zusammenhang dafür Gutes zu tun und auch darüber
zu reden. Erfreut zeigte er sich, dass mit der Volkshilfe Wien ein
Bewerber für das Gütesiegel bereits zum zweiten Mal ausgezeichnet
wurde, was für die Beständigkeit der Maßnahmen spricht.

WGKK hilft Betrieben kostenlos

Das Gütesiegel BGF ist eine Auszeichnung des Österreichischen
Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung und wird vom "Fonds
Gesundes Österreich" unterstützt. Zweck ist es, Unternehmen vor den
Vorhang zu bitten, die nachweisen können, dass sie auf die Gesundheit
ihrer Beschäftigten besonders achten. Die WGKK vergibt als Wiener
Regionalstelle des Netzwerkes das Gütesiegel heuer bereits zum
sechsten Mal. Außerdem unterstützt die WGKK schon seit Jahren Firmen,
die sich diesem Thema intensiv widmen. Derzeit werden an die 25
Projekte begleitet, die Beratung für die Unternehmen ist kostenlos.

Die heurigen PreisträgerInnen haben ein mannigfaltiges Spektrum an
gesundheitsfördernden Programmen vorzuweisen: Das Bundeskanzleramt
hat die BGF im Jahr 2008 in den Regelbetrieb übernommen - der Bogen
reicht von gesunden Menüs in der Betriebsküche bis hin zu Seminaren
zur Stressbekämpfung. Die Bank Austria legt ihre Schwerpunkte auf den
Bewegungsapparat und die psychische Gesundheit ihrer
ArbeitnehmerInnen. Bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern
wiederum steht das Programm MAX für "MitarbeiterInnen X'sundheit".
Dahinter verbergen sich Maßnahmen zur Gewichtskontrolle und
Suchtprävention genauso wie Vorsorgeprogramme gegen Burnout. Das
Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeitszentrum hat 95
Prozent seiner Beschäftigten bei der Umsetzung der BGF mit im Boot.
Besonderes Augenmerk wird auf die individuelle Arbeitsplatzsituation
gelegt - Stichwort: Ergonomie und Arbeitssicherheit. Die Volkshilfe
Wien wurde bereits 2008 für ihr Engagement in der BGF geehrt.
Oberstes Ziel ist die langfristige Erhaltung der Arbeitsfähigkeit am
Arbeitsplatz - mit einem starken Fokus auf ältere MitarbeiterInnen.

Rückfragehinweis:
WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01 60 122 - 2254
mailto: [email protected]
http://www.wgkk.at

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