- 19.03.2010, 11:47:35
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Österreichische Schmankerl für spanische Feinschmecker
Nahrungsmittel: Nahezu krisenresistente Branche bietet gute Basis für exportmotivierte österreichische Betriebe - Heimische Lebensmittelwirtschaft auf der Alimentaria Barcelona
Wien (OTS/PWK233) - Chupa Chups, Freixenet und Torres, aber
auch Grizzly Energy Drink, Pago, Nöm, uvm. - Nicht nur spanische
Produkte und Marken kommen auf der iberischen Halbinsel gut an. "Auch
heimische Lebensmittel- und Getränkeinnovationen sowie traditionelle
österreichische Schmankerl kommen immer öfter auf den Teller und ins
Glas der Spanier", berichtet Christian Gessl, österreichischer
Handelsdelegierter in Barcelona, anlässlich der Internationale
Nahrungsmittel- und Getränkemesse Alimentaria, die von 22. bis
26.03.2010 in Barcelona stattfindet.
Vor allem im Bereich Fleisch und Getreide haben die Importe aus
Österreich in den letzten Jahren zugenommen (+13 bzw. + 98 Prozent im
Vergleich zu 2006). Besonders gefragt sind auch österreichische
Molkereiprodukte. Was Milch & Co betrifft, belegte Spanien 2008 mit
einem Exportwert von rund 36 Mio. Euro sogar den dritten Platz der
Top-Handelspartner in diesem Bereich. "Dies liegt unter anderem
daran, dass Spanien seinen Bedarf durch Eigenproduktion allein nicht
decken kann und damit auf Importe angewiesen ist", erklärt Gessl.
Dies gelte auch für Bioprodukte. Auch wenn der Wert der
österreichischen Gesamtexporte von Lebensmitteln im wirtschaftlich
schwierigsten Jahr 2009 eingeknickt sei, zeigt sich der
Handelsdelegierte für 2010 optimistisch und geht davon aus, dass sich
der positive Trend in den kommenden Jahren weiterfortsetzen wird.
Die Alimentaria, die in einem Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet
wird, ist die wichtigste internationale Fachmesse für die
Lebensmittelwirtschaft in Spanien. 4.800 Aussteller aus über 70
Ländern werden sich beteiligen. Auch die Außenwirtschaft Österreich
(AWO) ist wieder mit einem großen Gruppenstand mit acht Firmen vor
Ort; zusätzlich werden fünf österreichische Katalogaussteller
präsentiert. Das attraktive Ausstellungsprogramm umfasst Konfitüren
und Fruchtsirupe, Äpfel, Wein- und Spirituosen, Tiefkühlgemüse,
Kaffee, alkoholfreie Getränke, steirisches Kürbiskernöl und
Kürbiskerne in verschiedenen Geschmacksrichtungen sowie Werbemittel
für die Getränkeindustrie.
Eines, so Gessl, stehe fest: Essen und Trinken sind ein fixer
Bestandteil der spanischen Lebensart und Kultur. Dass sich die
Spanier hier nicht einschränken lassen, zeigen auch die Zahlen. Die
spanische Nahrungsmittelindustrie ist nicht nur eine der
wirtschaftlich stärksten Branchen des Landes, sondern auch eine der
stabilsten - ein Sektor, mit kontinuierlichem Wachstum, sogar in
Krisenzeiten. So sind die Ausgaben in diesem Bereich von 2007 auf
2008 laut dem spanischen Statistikinstitut INE sogar um 5,2 Prozent
gestiegen. "Die Ausgangsbasis für österreichische Betriebe mit
Exportmotivation nach Spanien ist also gut, Entwicklungspotenzial
durchaus vorhanden", so Gessl abschließend. (ES)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, AWO-Nahrungsmittel, Getränke (AWO)
Dr. Franz Ernstbrunner
Tel.: (++43) 0590 900-3657, Fax: (++43) 0590 900-255
mailto:[email protected]
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