Wien (OTS) - "Spring Cleaning" lautet heute die Devise und der 1.
Bezirk freut sich über die sympathische Initiative von Jugendlichen
der Vienna Business School, die unterstützt von der Firma Kärcher in
der Wiener Innenstadt "Frühjahrsputz" machen wollen", begrüßt
Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel diese Aktion.
Es hätten sich viel mehr Jugendliche dieser Initiative angeschlossen,
wenn nicht die Präsidentin des Stadtschulrates diese Aktion an
öffentlichen Schulen abgewürgt hätte, weil sie hinter dieser
Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler eine Wahlveranstaltung
der ÖVP vermutet hatte, fügte Bezirksvorsteherin Stenzel hinzu und
verwies darauf, dass andererseits die Stadträtin für Umwelt, Mag.a
Ulli Sima, sehr wohl Werbung für ihre Aktion "Wien räumt auf" mache,
an der sich Wienerinnen und Wiener, ganz besonders aber Kinder und
Jugendliche beteiligen sollen.
"Eine Aktion, die es seit Jahren schon gibt. Was den Roten recht ist,
soll eben den Schwarzen nicht billig sein - allerdings liegt hier
eine Fehlannahme vor: es handelt sich bei der heutigen "Spring
Cleaning-Aktion" nicht um eine Parteiveranstaltung - welcher Couleur
auch immer, sondern um eine äußerst sympathische Initiative junger
Menschen, denen die Innere Stadt am Herzen liegt und die nach Mitteln
und Wegen gesucht haben, professionelle Unterstützung für ihre Aktion
zu erhalten und natürlich mich als Bezirksvorsteherin gefragt haben,
ob der Bezirk ihre Initiative mit trägt", betonte Stenzel.
Die Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel,
nachdrücklich: "Ich kann mir keinen Bezirksvorsteher und keinen
Bürgermeister vorstellen, der so eine Initiative nicht fördern würde.
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein derartiges Verbot, die
Innere Stadt gründlich zu säubern, im Interesse des Herrn
Bürgermeisters war, der immer wieder stolz darauf hinweist, dass Wien
im internationalen Ranking als die Nummer 1 zählt, wenn es um die
Lebensqualität geht. Und Sauberkeit zählt nun einmal zu den
Attributen, die die City sympathisch und attraktiv machen". Offenbar
handelt es sich, so Stenzel, um einen Alleingang der
Stadtschulratspräsidentin, was leider zu einer großen Enttäuschung
bei vielen Schülerinnen und Schülern geführt hat, die sich diese
Aktion haben einfallen lassen. Ich möchte mich hier und heute bei
allen jungen Leuten bedanken, die heute hier nicht anwesend sein
können, die aber mit bewundernswerter Kreativität diese "Spring
Cleaning-Aktion" ins Leben gerufen haben. Sie hätten heute gerne
mitgemacht beim "Spring Cleaning" der Firma Kärcher" und gemeinsam
mit den heute anwesenden Schülerinnen und Schülern der Vienna
Business School ein gutes Beispiel gegeben, dass Dreck nicht cool
ist".
Ursula Stenzel: "Einen Satz noch zu dieser Aktion: Sie ist als
Unterstützung für unsere MA 48 gedacht, die die Straßen täglich
tadellos sauber hält, aber für die versteckten Winkel, Treppen und
Gehsteige nicht zuständig ist. Insbesondere sollte die Aktion aber
auch jene zum Denken bringen, die ohne Hemmungen Bierdosen oder
Becher, Zigarettenstummel und Kaugummis nicht in die Mülleimer
werfen, sondern einfach fallen lassen, wo sie sind und zu einer
großen Verunreinigung unserer Innenstadt beitragen.
Zwtl.: Neuer Award
Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel kündigte heute auch einen neuen
"Award" für besondere Verdienste um die Innere Stadt an, der erstmals
heuer im Sommer verliehen werden wird. "Die Initiatoren dieser Aktion
und die Umsetzer verdienen jetzt schon ein großes Danke schön des
Bezirkes und der Bürgerinnen und Bürger der Inneren Stadt und ich
freue mich schon jetzt, ihnen heuer im Sommer im Alten Rathaus diese
Auszeichnung für die "Spring Cleaning-Aktion" überreichen zu können".
Diesen "Award" werden die Jugendlichen der Vienna Business School und
alle anderen Mitwirkenden nach Abschluss der Aktion im Juni im Rahmen
einer Feier erhalten.
Rückfragehinweis:
Rückfragehinweis:
Angelika Mayrhofer-Battlogg, MSc, MBA, Pressesprecherin 01/4000-01111
Martina Krejci, Assistenz Medien, 01/4000-01115
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OTS0092 2010-03-19/10:35
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