OTS0081 / 19.03.2010 / 10:23 / Channel: Politik / Aussender: BM für europäische und internationale Angelegenheiten
Stichworte: Außenpolitik / Menschenrechte / Minderheiten / Spindelegger


Spindelegger: "Gewalt und Diskriminierung gegen religiöse Minderheiten inakzeptabel"

Utl.: Außenminister zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung =


   Wien (OTS) - "Intoleranz, Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt
gegen Minderheiten haben in unserer Gesellschaft keinen Platz - 
ihnen müssen wir Tag für Tag konsequent entgegentreten. Gemeinsam
müssen wir sowohl in unserem eigenen Land wie auch international
unseren Beitrag zu einem toleranten und diskriminierungsfreien Umfeld
leisten. Das Ziel muss eine Gesellschaft sein, die auf Respekt und
Toleranz für den oder die "andere" beruht, und die diese Werte auch
im Alltag durchsetzt", so Außenminister Michael Spindelegger
anlässlich des 44.Internationalen Tages zur Beseitigung der
Rassendiskriminierung am 22. März.
   Spindelegger verwies auf die Bedeutung internationaler Gremien wie
die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) oder
den Antirassismusausschuss der UNO (CERD): "Der eben veröffentlichte
ECRI-Bericht zu Österreich bestätigt unsere Fortschritte vor allem
bei der Gleichbehandlungspolitik, der Integration von Migranten, der
Bildungsförderung für ausländische Kinder und beim interkulturellen
Lernen. Dennoch bleibt noch viel zu tun. Die Empfehlungen der
Kommission geben uns wichtige Impulse für Verbesserungen, die es nun
gilt, anzugehen", so Spindelegger.  
   Das weltweite Ansteigen von Gewalt und Diskriminierung gegen
religiöse Minderheiten   insbesondere der Christen sei
besorgniserregend: "Menschen wegen ihres Glaubens zu bedrohen, zu
verfolgen und zu vertreiben, ist inakzeptabel. Vielfalt und
Pluralismus sind keine Gefahren für unsere Gesellschaften, sondern
Quellen für Entwicklung, Fortschritt und Frieden. Religiösen
Minderheiten muss effektiver Schutz geboten und die Täter zur
Verantwortung gezogen werden. Österreich wird sein diesbezügliches
Engagement unvermindert fortsetzen".
Rückfragehinweis:
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