- 19.03.2010, 09:35:44
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VSStÖ fordert soziale Absicherung im Bologna-Prozess ein
Verschlechterung für Studierende durch Bologna-Prozess
Wien (OTS) - Die ÖVP-Wissenschaftsministerin wird sich heute,
Freitag, im Arbeitsforum 3 "Bologna" des Hochschuldialogs einer
Diskussion stellen. Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ)
wird in diesem Rahmen vor allem Verbesserungen in der sozialen
Absicherung von Karl einfordern. "Die Mobilität von Studierenden zu
ermöglichen ist ein Kernanliegen der Bologna-Reform. Tatsache ist
aber, dass nicht alle Studierenden sich ein Auslandssemester leisten
können. Hier bedarf es dringend einer staatlichen Ausfinanzierung",
verlangt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****
Die Anspruchsdauer für Stipendien beträgt die Mindeststudiendauer
plus Toleranzsemester. "Beim Stipendium war im Diplomstudium jeweils
ein Toleranzsemester pro Studienabschnitt vorgesehen, im Bachelor
haben die Studierenden nur noch ein einziges Toleranzsemester, was
natürlich zu einem früheren Beihilfenverlust führt, während beim
Bezug der Familienbeihilfe zwei Toleranzsemester gegeben sind. Die
Anspruchsdauer muss dringend verlängert werden", beklagt Wollner.
Der VSStÖ weist immer wieder auf die katastrophale finanzielle Lage
der Studierenden und das marode Stipendiensystem hin. "Nur ca. 20
Prozent der Studierenden bekommen überhaupt ein Stipendium, die
meisten müssen arbeiten, um sich ihr Leben leisten zu können. Wir
erwarten uns von Ministerin Karl, dass sie die Augen vor dieser
Problematik nicht länger verschließt und endlich, zumindest durch
eine Ausweitung des BezieherInnenkreises die gänzliche Ausschöpfung
des ministeriellen Stipendientopfs ermöglicht", so Wollner
abschließend. (Schluss) ab/mp
Rückfragehinweis:
Stefanie Grubich, VSStÖ-Pressesprecherin, 0676/385 88 13, [email protected], www.vsstoe.at
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