- 18.03.2010, 15:26:02
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"Europas Lebensmodell ist ein Exportschlager"
Wien (OTS) - "Ein gelebter und ehrlicher Dialog ist das wirksamste
Mittel gegen EU-Skepsis", davon ist Außenminister Spindelegger
überzeugt und sucht auch in diesem Frühjahr, anknüpfend an die
Auftaktveranstaltungen im vergangenen November, das direkte Gespräch
mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Europäischen Union.
Gemeinsam mit Kammersängerin Brigitte Fassbaender, Intendantin des
Tiroler Landestheaters, Reinhold Messner, Grenzgänger und Autor und
dem Tiroler Unternehmer KR Arthur Thöni stand der Außenminister beim
heutigen Europa-Dialog in Telfs den Fragen des Publikums Rede und
Antwort.
Dabei verwies der Außenminister unter anderem auf die Wichtigkeit,
dass Europa sein Lebensmodell in einer multipolaren Welt verteidigt.
Die Absicherung des Sozialsystems sowie die Frage, wie Jobs auch in
Zukunft geschützt und neu geschaffen werden können, spielen dabei
eine entscheidende Rolle. Auch im Bereich des Umweltschutzes müsse
Europa seine Vorreiterrolle weiter ausbauen: "Europas Lebensmodell
ist ein Exportschlager. Nur durch ein vereintes Auftreten ist Europa
stark genug, seine gemeinsamen Interessen zu verteidigen. Eine eng
akkordierte europäische Außenpolitik ist dafür ein Schlüsselfaktor".
Wie schon bei den bisherigen Veranstaltungen in St. Pölten,
Salzburg, Graz und Wien sollte Interessierten auch diesmal die
Möglichkeit geboten werden, Europa aus verschiedenen Blickwinkeln zu
entdecken und persönlich mit den geladenen Podiumsgästen zu
diskutieren.
Spindelegger verwies auch auf die Vorbildwirkung Tirols als
wirtschaftlich starke Region im Herzen Europas, die eng mit ihrem
Nachbar Südtirol vernetzt ist: "Die Autonomie Südtirols gilt heute
als Vorbild für den Minderheitenschutz in Europa". Zudem betonte der
Außenminister die Bedeutung des Brennerbasistunnels als Lösung des
Transitproblems in den Alpen.
Zahlreiche Interessierte nutzten erstmals auch die Gelegenheit,
die Veranstaltung per Live-Stream auf der Homepage des
Außenministeriums mitzuverfolgen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213
mailto:[email protected]
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