• 18.03.2010, 12:48:31
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Stein an Mandl: Niedrige Löhne sichern keinen Standort

ArbeitnehmerInnen brauchen starke Vertretung, keinen Zynismus

Wien (OTS) - (FSG/GPA-djp) "Der neue ÖAAB-Generalsekretär sollte
sich zuerst einmal mit der Materie befassen, anstatt sich mit
populistischen Rundumschlägen profilieren zu wollen", kommentiert die
Bundesfraktionssekretärin der FSG in der GPA-djp, Dwora Stein,
heutige ablehnende Aussagen von Lukas Mandl zur geforderten Anhebung
der Mindestlöhne. "Wie sehr Niedriglöhne die Standorte sichern, das
haben tausende ArbeitnehmerInnen in den vergangenen Monaten leidvoll
gespürt. Herr Mandl wäre also gut beraten, sich nicht gleich zum
Einstieg als oberster ÖVP-ArbeitnehmerInnen-Vertreter gegen seine
eigene Klientel zu stellen."++++

Die reflexartige Ablehnung der ÖVP, des ÖAAB und der IV gegen fast
jede Verbesserung für die Beschäftigten und das Agieren mit falschen
Behauptungen seien unerträglich, so Stein weiter: "Wenn der neue
ÖAAB-Generalsekretär die Meinung vertritt, dass es in Österreich
Tätigkeiten gibt, für die bei Vollzeit eine Entlohnung von weniger
als 1300 Euro brutto angemessen ist, dann soll er sie bitte nennen.
Zynismus und Populismus helfen den ArbeitnehmerInnen aber überhaupt
nicht - sie brauchen nicht nur in Zeiten der Wirtschaftskrise eine
starke Vertretung! Der ÖAAB ist das ganz offensichtlich nicht."

Rückfragehinweis:
FSG Presse,
Litsa Kalaitzis,
Tel. 0676 / 817 111 553

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