• 18.03.2010, 12:18:29
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Jugendrotkreuz Kindergipfel "Lasst uns Kinder sein!"

Wien (OTS/ÖJRK) - "Wir diskutieren, was es braucht, damit Kinder
von heute später sagen können: Ich hatte eine glückliche Kindheit.
Wir wissen, was die Jüngsten in unserer Gesellschaft belastet und
unter Druck setzt und wir wissen, was ihre grundlegenden Bedürfnisse
und Wünsche sind. Wir geben den Kindern in Österreich eine Stimme und
setzen uns dafür ein, dass ihre Interessen von Politik und
Gesellschaft ernst genommen werden", sagt Karl Zarhuber,
Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes, anlässlich des
heute stattfindenden Kindergipfels.
200 Kinder aus ganz Österreich sind beim Kindergipfel dabei. In
Theaterstücken, Songs und Filmen zeigen sie, wie ihre Welt aussieht
und machen deutlich, wo sie Unterstützung und Hilfe brauchen. "Der
Stress ist riesig", meint die 14jährige Zeynep. Ihr Mitschüler
Michael sieht das genauso: "Schule, Nachhilfeunterricht, Sport, Musik
machen, Freunde treffen und Familie - da bleibt kaum Zeit, einfach
mal abzuschalten."

"Kinder sind der größte Schatz einer Gesellschaft", sagt
Bundespräsident Heinz Fischer bei der Eröffnung des Kindergipfels.
"Daraus ergibt sich, dass wir ihre Entwicklung und ihre Lebenschancen
unsere allergrößte Aufmerksamkeit widmen müssen. Denn eine glückliche
Kindheit ist eine lebenslange Basis für ein erfülltes Leben."

"Ich freue mich über die heutige Veranstaltung, 'Lasst uns Kinder
sein!', denn sie bringt zum Ausdruck, worum es in der Erziehung gehen
sollte: Unseren Kindern die besten Rahmenbedingungen zu bieten, sie
dabei jedoch nicht zu überfordern", so die Familienstaatssekretärin
Christine Marek. Sie betont die gute Zusammenarbeit des
Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend mit dem
Österreichischen Jugendrotkreuz und die große familienpolitische
Bedeutung der Kindercharta des Jugendrotkreuzes.

"Der Kindergipfel stellt Bedürfnisse von Kindern in Österreich in den
Mittelpunkt.
Ihnen eine Stimme zu verleihen, ist auch uns ein wichtiges Anliegen,
daher unterstützen wir das Jugendrotkreuz in seiner Arbeit", sagt
Wüstenrot Vorstandsdirektor Franz Meingast, MBA.

Rückfragehinweis:

Mag. Petra Griessner
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: +43 1 589 00-357
   Mobil: +43 664 823 48 87
   mailto:[email protected]
   www.roteskreuz.at

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