OTS0172 / 18.03.2010 / 12:09 / Channel: Politik / Aussender: SPÖ Wien Rathausklub
Stichworte: Kommunales / Ottakring / Prokop / SPÖ / Wien-Klub


Ottakring - SP-Prokop: Faktisch richtige Informationen sind Voraussetzung für Bürgerbeteiligung =


   Wien (OTS/SPW-K) - "Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an
Entscheidungen, die ihre Wohnunmgebung betreffen, ist wichtig und
wird in Ottakring sehr geschätzt", stellt Bezirksvorsteher Franz
Prokop klar, "Ebenso wichtig wie Bürgerbeteiligung an sich ist aber,
dass die Bürgerinnen und Bürger inhaltlich richtige Informationen
bekommen, um sich ihre Meinung zu bilden", betont der
Bezirksvorsteher. Richtig sei, dass in der Bezirksvertretung mit
Zustimmung aller Fraktionen bis auf die Grünen die Aufnahme von
Detailplanungen für einen Garagenbau beschlossen worden sei. "Der
geplante Standort dieser Garage ist beim Johann-Nepomuk-Berger-
Platz, konkret unter dem Bereich der Eckmüllnergasse. So wurde das
auch in der Bezirksvertretung kommuniziert und ist im
Sitzungsprotokoll nachzulesen. Es ist mir wichtig, dass die
Bürgerinnen und Bürger die wahren Fakten kennen, alles andere sorgt
nur für Verunsicherung", weist der Bezirksvorsteher alle
anderslautenden Informationen, die im Umlauf sind, entschieden
zurück.
   Ebenfalls unwahr sei das Gerücht, dass 22 Bäume für die Garage
gefällt werden müssten: "Wir setzten uns jeden Tag für mehr Grünraum
in unserem Bezirk ein", sagt Prokop, "Darauf sind natürlich auch die
Garagenplanungen abgestimmt. Lediglich drei Bäume müssten der Garage
weichen." Dass im betroffenen Grätzel kürzlich zwei Bäume gefällt
werden mussten, habe mit der Garage übrigens nichts zu tun. Diese
beiden Bäume seien laut einem externen Gutachten nicht mehr
standsicher und damit eine Gefährund der Bevölkerung gewesen.
Der Bau einer Wohnsammelgarage mit dringen benötigten 160
zusätzlichen Stellplätzen bringe unter dem Strich mehr Lebensqualität
für Ottakring, sagt Prokop. Der Verkehr, den Lenkerinnen und Lenker
auf der Suche nach einem Parkplatz verursachen, werde sich deutlich
verringern: "Der geplante Garagenstandort ist öffentlich gut
angebunden. Weniger im Kreis fahrende Autos bedeuten auch weniger
Feinstaub- und Lärmbelastung", sagt Prokop. (Schluss)
Rückfragehinweis:
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   SPÖ Rathausklub, Presse
   Mag. (FH) Evelyn Bäck
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