- 18.03.2010, 11:55:37
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Moser: Bures muss Hintertür für Gigaliner schließen
Überzeugungsarbeit bei EU-Ministerkollegen und Stopp für neue LKW-Rennbahnen gefordert
Wien (OTS) - "Dass Verkehrsministerin Bures sich kritisch zum
Thema Gigaliner äußert, ist grundsätzlich erfreulich - aber sie muss
die Hintertür für Gigaliner auch wirklich schließen. Die
entsprechenden, von den Grünen intiierten Vorstöße und Beschlüsse des
Parlaments liegen seit Jahren vor und hätten sich schon lange mehr
Engagement verdient. Wer aber wie Bures den Großteil der Energie für
weitere Autobahnen und Schnellstraßen einsetzt, hat beim Bekämpfen
der Gigaliner-Riesen-LKW in Brüssel wenig Gewicht. Neue
Gigaliner-Studien sollten daher nicht nur für PR-Aktionen im Inland
produziert und genützt werden, sondern müssen endlich in Brüssel und
bei den EU-Ministerkollegen mit dem gebotenen Nachdruck eingesetzt
werden", fordert Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen.
Moser erneuert auch die Forderung, das Lobbying gegen Gigaliner nicht
auf das Verhindern einer möglichen EU-Zwangs-Zulassung in Österreich
zu begrenzen: "Es muss auch generell die Zulassung der Gigaliner in
der EU bekämpft werden. Wenn der Gigaliner in Deutschland oder
Italien einmal fahren darf, wird an der Grenze bestenfalls auf
kleinere LkW, aber sicher nicht auf die Bahn umgeladen. Diese
Gigaliner-Hintertür muss Bures ebenso verrammeln wie sie ihre
Autobahn-Bau-Pläne begraben muss - nur dann wird ihr Einsatz gegen
Riesen-LKW glaubwürdig und erfolgreich sein", so Moser.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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