• 18.03.2010, 11:40:05
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BZÖ-Bucher: Michaelis soll sofort seinen Sessel räumen

ÖIAG auflösen, stattdessen unabhängige Infrastrukturholding - Managergehälter müssen begrenzt werden

Wien (OTS) - "Die selbst rückwirkend genehmigte Gehaltserhöhung
auf 42.000 Euro für fünf Sitzungen von ÖAAB-Chef Michaelis ist
einfach unfassbar. Während die Bürgerinnen und Bürger sowie die
Unternehmen unter der Wirtschaftskrise leiden und bei der Post 1000
Stellen abgebaut werden, stopfen sich die Manager mit Steuergeld die
Taschen voll. Das Maß ist jetzt übervoll. Michaelis hat sofort seinen
Sessel zu räumen, denn so ein Verhalten ist schäbig und
unentschuldbar", stellt BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher zur Erhöhung
der Aufsichtsratsgagen fest.

Bucher fordert die Abschaffung der ÖIAG, die sowieso nur ihre eigene
Auflösung durch Privatisierungen zum Ziel hat. Stattdessen soll eine
Infrastrukturholding gegründet werden, die über allen staatsnahen
Betrieben wie der Asfinag, den ÖBB, dem Verbund, der Post oder der
OMV steht. "Derzeit sind die Zuständigkeiten zersplittert und Rot und
Schwarz teilen sich die Unternehmen, die Aufsicht und die Posten auf.
Das BZÖ will eine unabhängige Holding, die konjunkturpolitische
Maßnahmen setzt", so der Bündnisobmann.

Bucher verlangt eine Begrenzung der Managergehälter in staatsnahen
Unternehmen. Diese sollen künftig nicht mehr als der Bundeskanzler
verdienen dürfen.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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