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Wien (OTS) - Architektin Prof. Elsa Prochazka gestaltete gemeinsam
mit dem Bauträger Österreichisches Siedlungswerk (ÖSW) eine neue
geförderte Wohnhausanlage im Karree St. Marx, die sich besonders
durch ihre architektonische Gesamtgestaltung auszeichnet. Eine
spezielle Fassadengestaltung mit diagonal verspannten Metallelementen
und lichtreflektierenden Kunststoffflächen und Loggien mit
transparenten Paneelen kennzeichnet auch nach außen hin die
außergewöhnliche Architektur. Ökologisch punktet das Projekt mit
einer extensiven Dachbegrünung, Holzalufenstern, Thermografiemessung
und kontrollierter Wohnraumlüftung.
Das "Karree St. Marx" ist Teil der Stadtentwicklungszone "Neu Erdberg
- Simmering". Zwei der geplanten geförderten Wohnprojekte wurden
bereits fertig gestellt, das dritte wird im Sommer 2010 bezugsfertig
sein. Somit bietet das Karree St. Marx dann insgesamt rund 420 neue
geförderte Wohnungen in zentraler Lage und einer naturnahen
Parklandschaft, die an das Grünareal "Stadtwildnis" angrenzt.
Heute, Donnerstag, übergaben Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Dr.
Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Erich Hohenberger und die
ÖSW-Vorstände Dipl.-Ing. Michael Pech und Mag. Wolfgang Wahlmüller
die Wohnungen an ihre BewohnerInnen. ****
Vizebürgermeister Dr. Michael Ludwig hielt fest, dass die Stadt Wien
jährlich 275 Mio. Euro investiere, um den WienerInnen Top-Architektur
und beste Wohnqualität bei gleichzeitig leistbaren Mieten bieten zu
können: "Die Stadt Wien fördert alle Wohnprojekte im ,Karree St.
Marx? bei Gesamtbaukosten von rund 59 Millionen Euro mit rund 22,4
Millionen Euro. Den Bau der neuen Wohnhausanlage des Bauträgers ÖSW
unterstützte die Stadt mit Fördermitteln im Ausmaß von 6,3 Millionen
Euro."
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger betonte: "Das ,Karree St. Marx?
bietet eine zentrale und sehr attraktive Lage. Dass dort geförderte
und damit auch hochqualitative und erschwingliche Wohnungen errichtet
werden, freut mich natürlich besonders. Die Wohnlandschaft des 3.
Bezirks wird damit erneut noch attraktiver gestaltet."
Zwtl.: Zimmer in der Landschaft
Im Rahmen eines Bauträgerwettbewerbs setzte sich das ÖSW mit einem
Entwurf von Architektin Prochazka gegen 17 Mitbewerber als Sieger für
den Bauplatz C an der Schlachthausgasse/Viehmarktgasse durch. Das
Projekt überzeugte mit durchdachten Grundrissen, einer
architektonisch herausragenden Gesamtgestaltung, einer optimalen
Integration der drei Baukörper in die Freiraumlandschaft sowie durch
ökologische Projektdetails.
"Einen wesentlichen Faktor für die Zufriedenheit der Bewohnerinnen
und Bewohner in ihrem neuen Zuhause stellt neben der Qualität der
Wohnungen auch die laufende Betreuung dar. Ziel des
ÖSW-Objektmanagements ist es, die Wohnanlagen nachhaltig optimal zu
betreuen", so ÖSW-Vorstand Wolfgang Wahlmüller.
Das Wohnungsangebot der neuen Wohnhausanlage umfasst 2-, 3- und
4-Zimmerwohnungen mit Größen zwischen 50 und 113 m2. Die Grundrisse
zeichnen sich durch eine optimale Orientierung aller Wohnungstypen
aus: die Anordnung im Baukörper erlaubt einerseits eine optimale
Ausrichtung nach Süd, West, Ost und andererseits für jede Wohnung
großzügige Loggienflächen mit Blickachsen in die Landschaft. Einige
Wohnungen sind mit einer Terrasse ausgestattet. Als Besonderheit
bietet ein Großteil der Wohnungen das "Zimmer in der Landschaft":
Einen vorgelagerten, großzügig verglasten Raum, in dem gegessen,
gearbeitet, gespielt oder einfach nur gewohnt werden kann. Durch
diesen Raum kann der Bewohner in den Park regelrecht "eintauchen".
Aufgrund der außergewöhnlichen Architektur entsteht der Eindruck
"schwebender" kristalliner Baukörper in der Parklandschaft.
Zwtl.: Freiräume und Infrastruktur
In der naturnahen Parklandschaft finden die MieterInnen direkt bei
der Wohnanlage Plätze der Ruhe und Entspannung. Jedes Wohnhaus
verfügt im offenen Erdgeschossbereich über einen Vorplatz mit Spiel-
und Kommunikationsflächen. In den Erdgeschosszonen befinden sich
außerdem ein Gemeinschafts- und Kinderspielraum, die Waschküche sowie
ein Kinderwagen- und Fahrradabstellraum. Eine Tiefgarage wurde
ebenfalls eingeplant. Die Wohnanlage befindet sich in der Nähe der
U3-Haltestelle Schlachthausgasse. In unmittelbarer Nähe halten
außerdem Straßenbahn- und Autobuslinien. Für Pkw-Fahrer sind die A23
sowie die A4 rasch zu erreichen. tägliche Besorgungen können die
BewohnerInnen bei den Nahversorgern im Umfeld des Projekts erledigen.
Zahlreiche Schulen, Kindergärten sowie diverse Ärzte sind ebenfalls
in der Nähe des Wohnprojekts angesiedelt.
Zwtl.: Service für Wohnungssuchende
Wohnservice Wien, 2., Taborstraße 1-3,Tel.: 01/24 503-25800, E-Mail:
wohnberatung@wohnservice-wien.at (Schluss) da
Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck, Mediensprecherin Vbgm. StR Dr. Michael Ludwig Tel.: 01 4000-81869
christiane.daxboeck@wien.gv.at
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OTS0046 2010-03-18/09:33
180933 Mär 10
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