• 18.03.2010, 09:21:24
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ORF-Nazi-Affäre: Vilimsky für sofortigen Rücktritt von Pius Strobl!

Verdacht auf Kooperation einiger ORF-Teams mit Nazi-Provokateuren schon länger aufrecht

Wien (OTS/fpd) - Alleine schon der Umstand, dass mit Deckung von
ORF-Kommunikationschef Pius Strobl zwei Glatzköpfe für
Nazi-Provokationen einen Sold von zumindest 100 Euro aus der
ORF-Kassa erhalten haben, schlägt dem Fass den Boden aus und macht
einen sofortigen Rücktritt von Strobl unumgänglich. Das heißt
nämlich, dass der ehemalige grüne Bundesgeschäftsführer Strobl grünes
Licht dafür gab, zwei Glatzköpfen für Nazi-Provokationen 100 Euro für
die Abgeltung derer Persönlichkeitsrechte zu zahlen, was Herr Strobl
auch noch offen und ohne jeglichen Genierer zugibt. "Herr Strobl,
verlassen Sie sofort den ORF", so heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Harald Vilimsky. ****

Sollte sich allerdings tatsächlich bestätigen, was von
Justiz-Insidern kommt, dass die beiden Glatzköpfe nicht nur einmalig
100 Euro, sondern pro Tag 100 Euro plus Konsumationskosten für
Nazi-Provokationen erhalten haben, dann müssen am Küniglberg mehrere
Köpfe rollen. Denn das bedeute nichts anderes, dass unter ORF-Regie
zwei bezahlte Nazi-Provokateure über mehrere Tage hinweg dem
öffentlich-rechtlichen Rundfunk konstruiertes Bild- und Tonmaterial
geliefert haben, um der stärksten Oppositionspartei, der FPÖ, massiv
Schaden zuzufügen. Dies sei ein Skandal mit einzigartiger Tragweite
und es müsse sofort und schonungslos geklärt werden, wer aller
dispositiv und operativ an dieser unglaublichen Causa beteiligt
gewesen sei, so Vilimsky.

Diese Causa werfe auch ein bezeichnendes Schlaglicht auf ORF-Material
bei früheren FPÖ-Veranstaltungen. Wir haben immer wieder den Verdacht
gehabt, dass bezahlte Provokateure am Werk waren. Es war dabei stets
interessant, dass ORF-Kameras in der Nähe dieser Provokateure waren.
Vor aktuellem Hintergrund werden wir künftig auf ORF-Teams bei
unseren Veranstaltungen ein besonders aufmerksames Auge werfen,
kündigt Vilimsky an.

Diese Causa werde noch ein langes Nachspiel haben, keinesfalls könne
mit einer fadenscheinigen ORF-Erklärung, dass alles in Ordnung
gewesen sei, jetzt zur Tagesordnung übergegangen werden. Insbesondere
sei auch der Verdachtslage nachzugehen, dass am ORF-Material
manipuliert worden sei. Es sei mehr als seltsam, dass das ORF-Band
der Staatsanwalt ohne Ton geliefert wurde. Diese Sache stinkt zum
Himmel und bedarf rasch der umfassenden und sauberen Klärung, so
Vilimsky.

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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