• 17.03.2010, 12:46:54
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Bures: Bei Forschung und Technologieentwicklung auf richtigem Weg

Österreich im EU-Innovationsranking auf Platz 6 - Top Drei ist das erklärte Ziel

Wien (OTS/BMVIT) - Österreich belegt im aktuellen Europäischen
Innovationsanzeiger (European Innovation Scoreboard) der
EU-Kommission, in dem die Innovationskraft eines Landes in der EU
bewertet wird, den guten sechsten Platz. Infrastrukturministerin
Doris Bures sieht darin eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg
in der Forschungs- und Technologiepolitik. Die Ministerin hält aber
zugleich auch fest: "Wir wollen uns mit dieser Platzierung
keinesfalls zufrieden geben. Die Bundesregierung arbeitet daher
gerade mit Hockdruck an einer umfassenden, gemeinsamen Strategie für
Forschung, Technologie und Innovation - denn erklärtes Ziel ist und
bleibt, zu den drei innovativsten Volkswirtschaften Europas zu
gehören". ****

Die heimischen Unternehmen haben sich - unterstützt von der
öffentlichen Hand - in den letzten Jahren international sehr gut
positioniert. Das zeigen nicht zuletzt die gestiegenen Investitionen
vieler Betriebe in Forschung & Entwicklung oder deren
Patentierungsaktivitäten. "Ganz wesentlich ist jetzt, diesen Schwung
beizubehalten und für die Zeit nach der Krise mitzunehmen - denn
dadurch verschaffen sich die Unternehmen einen entscheidenden
Startvorteil, wenn es mit der Wirtschaft wieder bergauf geht und
können sich somit im internationalen Wettbewerb besser behaupten",
betonte Bures.

Besonders wichtig ist, die direkte, anwendungsorientierte
Forschungsförderung langfristig weiter zu steigern und zielgerecht zu
gestalten, damit die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ihren
Innovationsaktivitäten unterstützt werden. Das sichert ein
nachhaltiges Wirtschaftswachstum und zukunftsträchtige Arbeitsplätze.
Ebenfalls von großer Bedeutung ist, Schwerpunkte in bestimmten
Bereichen zu setzen. Das macht das BMVIT, indem es vor allem die
Zukunfts- und Wachstumsthemen Verkehr, Energie, Informations- und
Kommunikationstechnologien und Produktion forciert.

An der Spitze des EIS-Rankings stehen vor Österreich innerhalb der EU
die Länder Schweden, Finnland, Deutschland, Großbritannien und
Dänemark. Der Europäische Innovationsindikator ist ein jährlich
erscheinendes Benchmarking-Instrument der Europäischen Kommission, in
dem die Innovationskraft der EU-Länder mittels 29 verschiedener
Indikatoren wie F&E-Ausgaben, Uni-AbsolventenInnen, Patente, etc.
gemessen und verglichen wird. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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