• 17.03.2010, 12:40:16
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Brosz zu Kickl: FPÖ betreibt Jagd auf Journalisten

Methode erinnert an das Vorgehen radikaler Fundamentalisten

Wien (OTS) - "Nur weil einer Foul schreit, muss es noch lange
keines sein", erklärte der ORF-Sprecher der Grünen, Dieter Brosz zur
gegenwärtigen Einschüchterungskampagne der FPÖ gegen ORF-Redakteure.
"Wenn Kickl behauptet, es gehe darum, die FPÖ in der öffentlichen
Wahrnehmung massiv zu schädigen, so sei ihm gesagt, dass dies gar
nicht notwendig ist. Das schaffen die FPÖ-RepräsentantInnen, allen
voran Barbara Rosenkranz ganz alleine. Die öffentliche Kampagne, die
die FPÖ gegen JournalistInnen fährt, erinnert an das Vorgehen
radikaler Fundamentalisten. Dadurch, dass unbewiesene Behauptungen in
die Öffentlichkeit gesetzt werden, sollen JournalistInnen in ihrer
Arbeit unglaubwürdig gemacht und eingeschüchtert werden. Die Schande
ist aber ganz auf Seite der FPÖ und ihrer Vorgangsweise", so Brosz.

Als fragwürdig bezeichnete Brosz auch die Vorgangsweise der Polizei.
"Der ORF-Redakteursrat protestiert zu Recht gegen die Beschlagnahme
von Rohmaterial als Angriff auf das Redaktionsgeheimnis. Nur weil die
FPÖ schreit, rücken gleich die Einsatzkräfte aus. Wir werden uns
diese Vorgangsweise sehr genau ansehen und sie gegebenenfalls auch
parlamentarisch thematisieren", so Brosz.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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