- 17.03.2010, 12:04:34
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Mandl: Flexibilität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer muss belohnt werden
Zeitwertkonto ist die richtige Antwort auf die Forderung der Wirtschaft nach mehr Arbeitszeitflexibilität
Wien (OTS) - "Flexibilität ist keine Einbahnstraße: Wenn sie von
den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eingefordert wird, muss sie
ihnen auch geboten werden", betonte heute ÖAAB-Generalsekretär LAbg.
Mag. Lukas Mandl anlässlich des Vorstoßes einer Einführung des
Zeitwertkontos von ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR August Wöginger in der
gestrigen ZiB 24.
"Das Zeitwertkonto bietet die Möglichkeit, bestimmte
arbeitsrechtliche Ansprüche, wie Überstunden oder Zulagen, auf ein
Konto zu transferieren. Mit den gesparten arbeitsrechtlichen
Ansprüchen können sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer später eine
längere bezahlte Freizeit leisten", so Mandl weiter. Diese kann von
den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach ihren Vorstellungen
verwendet werden. "So kann eine "Auszeit" für die Betreuung von
Kindern oder anderen Angehörigen, für Weiterbildung oder für einen
früheren Pensionsantritt flexibel durch die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer in Anspruch genommen werden", erklärt Mandl.
"Der ÖAAB und besonders unser Sozialsprecher August Wöginger setzt
sich für diese Möglichkeit der Flexibilisierung der Arbeitszeit ein
und erarbeitet gerade ein bundesweites Modell. Das Zeitwertkonto ist
die richtige Antwort auf die Forderung der Wirtschaft, die
Arbeitszeit zu flexibilisieren", so Mandl.
Das Land Oberösterreich wird noch heuer ein Zweitwertkonto-Modell für
die Landesbediensteten durchsetzen. "Das ist ein Angebot für die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um deren Flexibilität auch zu
belohnen", betont der ÖAAB-Generalsekretär.
Es soll auch möglich sein, die angesparte Zeit ähnlich der
"Abfertigung neu" bei Mitarbeitervorsorgekassen gewinnbringend zu
veranlagen. Dann kann es nicht nur in Form eines Zeitguthabens
ausbezahlt werden, sondern auch als Zusatzpension. "Wie bei der
"Abfertigung neu" können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dann
auch ihre angesparte Zeit mitnehmen - dadurch wird der Rucksack zwar
schwerer, aber für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist mehr
drin", erklärt Mandl.
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