OTS0136 / 17.03.2010 / 11:57 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Stichworte: EU-Innovationsanzeiger / KMU / Mitterlehner / Wirtschaft


Mitterlehner: Österreich festigt Position im Innovations-Spitzenfeld

Utl.: Wirtschaftsminister zum EU-Innovationsanzeiger: Förderprogramme für Unternehmens-Innovationen werden 2010 erweitert - Heuer mehr Risikokapital für Investitionen =


   Wien (OTS/BMWFJ) - Der heute von der EU-Kommission veröffentlichte
 Innovationsanzeiger 2009 (Innovation Scoreboard) zeigt, dass
Österreich seine Position im europäischen Innovations-Spitzenfeld
festigen konnte. "Österreich zählt schon jetzt zu den innovativsten
Ländern der EU, darf sich auf dem guten sechsten Platz aber nicht
ausruhen. Um in die Gruppe der Innovation Leader oder sogar in die
Top drei Europas vorzustoßen, brauchen wir noch mehr forschende
Unternehmen. Nur so können wir den Aufschwung langfristig sichern und
wieder ein qualifiziertes Wirtschaftswachstum schaffen", betont
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.
Dass Österreich auf dem richtigen Weg ist, zeigt sich für
Mitterlehner besonders an den hohen Investitionen von kleinen und
mittleren Unternehmen (KMU) in Forschung, Technologie und Innovation:
Laut dem Innovationsanzeiger liegt Österreich bei den F&E-Ausgaben
des privaten Sektors (4. Platz in der EU), beim Anteil innovierender
KMU (3.), bei den KMU mit FTI-Kooperationen (4.)  sowie beim Anteil
der KMU, die eine Produkt- oder Prozessinnovation eingeführt haben
(2.) weit über dem EU-Durchschnitt. "Insgesamt sind die F&E-Ausgaben
in Österreich stärker und kontinuierlicher angestiegen als in den
meisten anderen EU-Ländern", so Mitterlehner.
Die für diese Spitzenplätze notwendigen Innovations-Förderprogramme
werden im Jahr 2010 trotz enger Budget-Spielräume nicht gekürzt,
sondern erweitert. So sorgen Initiativen wie der Innovationsscheck
und das KMU-Kooperationsprogramm COIN (Cooperation & Innovation)
dafür, dass die Zahl der forschenden Betriebe weiter steigt. Zugleich
wird der Dienstleistungs- und Kreativbereich stärker unterstützt.
Über die neue, vom Wirtschaftsministerium finanzierte Förderschiene
"impulse LEAD" können Unternehmen Zuschüsse von bis zu 300.000 Euro
für Kreativwirtschafts-Projekte abrufen.
Darüber hinaus steht im Jahr 2010 deutlich mehr Eigenkapital für
innovative Investitionen zur Verfügung: Über den heuer mit 40
Millionen Euro dotierten Mittelstandsfonds stattet die Austria
Wirtschaftsservice (aws) Wachstumsprojekte mit mehr Eigenkapital aus.
Davon können auch Unternehmen aus dem Forschungsbereich profitieren.
Zudem werden dank der neuen Venture-Capital-Initiative der aws 15
Millionen Euro für forschungs- und technologieorientierte Unternehmen
in der Gründungs- und Frühphase zur Verfügung gestellt. Hintergrund:
Bisher hat die EU Österreich bei der Verfügbarkeit von Risiko- und
Beteiligungskapital Defizite attestiert, die mit diesen Programmen
deutlich verringert werden.
Rückfragehinweis:
~
   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Ministerbüro: Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 711 00-5193
   
   Abteilung Presse: Mag. Wolfgang Schneider
   +43 (01) 711 00-5130
   presseabteilung@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at
~
	
							
												
							
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0136    2010-03-17/11:57
171157 Mär 10
MWA0001 0371