Wien (OTS/SK) - "Netzwerke, auch auf europäischer und
internationaler Ebene, sind sehr wichtig, denn wenn viele Menschen
das gleiche Ziel verfolgen, kann man etwas bewegen", erklärte
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im Rahmen des
"frauen.NETZ.talk" am Dienstagabend, zu dem die SPÖ Bundesfrauen
neben der Frauenministerin auch Margit Fischer einluden. Der
Frauentalk drehte sich um das "Netzwerken" im Berufs- und
Privatleben, sowie die damit einhergehenden Erfahrungen. "Netzwerke
dienen dazu, Ziele zu verwirklichen und gesellschaftliche
Veränderungen herbeizuführen", so Heinisch-Hosek. Für die
"Netzwerkerin 2008" Margit Fischer sind beim Netzwerken das
voneinander Lernen, das gegenseitige Zuhören und das Miteinander am
wichtigsten. "Je mehr man in Netzwerke einbringt, desto mehr bekommt
man am Schluss heraus", betonte Fischer. ****
Menschen mit Respekt und Wertschätzung entgegenzutreten und andere
Meinungen zuzulassen seien, so die Frauenministerin, wichtige Werte,
die es beim Netzwerken unbedingt zu beachten gelte. Ein weiterer
wichtiger Aspekt beim "sich Vernetzen" sei der gegenseitige Nutzen,
wobei sich Männer mehr helfen als Frauen. "Seilschaften sind bei den
Männern tiefer verwurzelt und geschehen bewusster als bei Frauen",
erklärte Heinisch-Hosek. Außerdem gebe es nach Meinung der
Frauenministerin noch viel zu wenig gemischte Netzwerke. Die
Abschottung der Männer aufzubrechen sieht Heinisch-Hosek als eine
zentrale Herausforderung, denn "Netzwerke sollen keine Grenzen
haben".
Zwtl.: Fischer: In Netzwerken offen und ehrlich aufeinander zugehen
Margit Fischer ist Vorsitzende im Österreichischen Frauenrat und im
ScienceCenter-Netzwerk sowie Schirmherrin der Volkshilfe-Kampagne
"Armut tut weh". In all ihren Funktionen und in den verschiedensten
Netzwerken ist Fischer stets darauf bedacht, offen und ehrlich
aufeinander zuzugehen, sich auszutauschen und miteinander zu
arbeiten, um Ideen und Projekte gemeinsam umsetzen zu können. "Beim
Netzwerken muss eine bestimmte Gegenseitigkeit bestehen. Wenn man den
anderen Menschen richtig zuhört, kann man viel voneinander lernen und
profitieren", so Fischer.
Zwtl.: Mautz präsentiert das Volkshilfe-Projekt: "Cash for work"
Die SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz machte im Rahmen
der Veranstaltung auf das Hilfsprojekt der Volkshilfe "Cash for work"
aufmerksam. Ein Projekt, das zur Unterstützung von Frauen in der
durch das Erdbeben zerstörten Region Jacmel in Haiti ins Leben
gerufen wurde. "Ziel des Programms ist, die Lebensbedingungen der
Frauen vor Ort zu verbessern. Es ist wichtig, dass wir vor allem die
Frauen, die allein für ihre Familien verantwortlich sind,
unterstützen", betonte Mautz. Im Zuge des Hilfsprojekts wurden nach
dem "frauen.NETZ.talk" die zehn letzten Heinz-Fischer-Karikaturen von
Gerhard Haderer versteigert. Der Erlös der Versteigerungsaktion
fließt in das Hilfsprojekt "Cash for work". (Schluss) ab
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