OTS0116 / 17.03.2010 / 11:16 / Channel: Kultur / Aussender: PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Stichworte: Architektur / Design / Kultur / Kunst / Literatur / Musik / Veranstaltung / Wien


departure: QUER-Symposium und Labor für Interkreativität

Utl.: Reges Publikumsinteresse und neue Impulse für interkreative Formate beim departure-Symposium im Wiener Odeon =


   Wien (OTS) - Vizebürgermeisterin Maga. Renate Brauner, Stadträtin
für Finanzen und Wirtschaftspolitik, und Dr. Andreas Mailath-Pokorny,
Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, eröffneten das Symposium. "Der
von departure ausgehende Impuls für interkreative Zusammenarbeit und
die Offenheit, mit der diesem Diskurs begegnet wird, könnten die
Funktion Wiens als Kreativstandort - in zweifacher Hinsicht - nicht
besser unterstreichen: Wien als Initiator und zugleich Nährboden für
neue und kreative Wirtschaftsleistungen", bekräftigt
Vizebürgermeisterin Maga. Renate Brauner die Initiative für die
Wiener Kreativwirtschaft. "Mit dem Symposium QUER, dessen Titel nicht
nur das Thema "interdisziplinäres Denken", sondern auch "Querdenken"
nahe legt, wird längst überfällig an eine lange bestehende Wiener
Tradition angeknüpft: Innovation entsteht oftmals dort, wo es
gelingt, Querdenker für eine gemeinsame Sache zu begeistern - ein
Wiener Gesamtkunstwerk eben." fügt Dr. Andreas Mailath-Pokorny
hinzu.****
     Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen und
Wirtschaftspolitik, und Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur
und Wissenschaft, eröffneten das Symposium. "Der von departure
ausgehende Impuls für interkreative Zusammenarbeit und die Offenheit,
mit der diesem Diskurs begegnet wird, könnten die Funktion Wiens als
Kreativstandort - in zweifacher Hinsicht - nicht besser
unterstreichen: Wien als Initiator und zugleich Nährboden für neue
und kreative Wirtschaftsleistungen", bekräftigt Vizebürgermeisterin
Maga. Renate Brauner die Initiative für die Wiener Kreativwirtschaft.
"Kultur leistet Vermittlungsarbeit über Grenzen hinweg. Durch das
Symposium QUER wurde das großartige Potenzial und die Leidenschaft
verdeutlicht, die vorhanden ist und es auch vor allem auch braucht,
um über die Grenzen kulturelle Strahlkraft zu bewahren", fügt Dr.
Andreas Mailath-Pokorny hinzu. 
     In vier Themenblöcken wurden Risiken und Chancen interkreativer
Zusammenarbeit jenseits der Grenzen von Mode, Design, Architektur,
bildender und darstellender Kunst, Musik, Film und Literatur
erörtert. Die Programmpunkte boten einen Mix aus theoretischer
Auseinandersetzung, moderierten Begegnungen und Panels in
interkreativen Formaten. Auf räumlicher Ebene reflektierte die
Intervention des Künstlerkollektivs numen / for use die
Spannungspunkte zwischen den Disziplinen: Mit über 35 Kilometern
transparenten Klebebands verband die Rauminstallation die
klassizistischen Säulen des Odeon, das sich als idealer
Veranstaltungsort für Interkreativität erwies. Auch das Publikum
zeigte erfreuliches "QUER-Interesse", indem viele BesucherInnen, die
wegen Mitwirkender aus einer bestimmten Disziplin kamen, für andere
Programmpunkte blieben.
     Die Kreativen betonten ihre Offenheit gegenüber anderen
Disziplinen, die Bereitschaft, sich auf konkrete spartenübergreifende
Abenteuer einzulassen, war unterschiedlich. Während sich einige
Mitwirkende für "Spartentreue" einsetzten, war bei den meisten
Neugier, Lust und auch Sehnsucht erkennbar, sich dieser
Herausforderung zu stellen - und im Gegenzug für die eigene Arbeit
von interdisziplinärer Zusammenarbeit zu profitieren. Daher ging es
vorrangig um die Frage, unter welchen Voraussetzungen
Interkreativität zu Ergebnissen führen kann. Auch Schwierigkeiten in
der Umsetzung von interkreativen Projekten und deren Positionierung
zwischen Kunst und Wirtschaft wurden immer wieder thematisiert.
     Ein Höhepunkt von QUER war das am letzten Tag angesetzte
"literatur lab", ein Kreativ-labor für Live-Visualisierungen von
literarischen Texten. Christoph Thun-Hohenstein, Geschäftsführer von
departure und Veranstalter, wertet die Verbindung zwischen Lesung,
Visualisierung und Musikperformance als besonders gelungene
Hybridform und zeigt sich entschlossen, derartige interkreative
Laborkonstellationen fortzuführen und inhaltlich zu verdichten.
     departure als Kreativagentur der Stadt Wien hat mit QUER ein
hochaktuelles Thema in der nötigen Tiefe zur Diskussion gestellt, das
auch international Relevanz hat. "Es ging um die Beleuchtung von
Hauptstoßrichtungen", so Thun-Hohenstein, "und die Erörterung von
Ansätzen, die besonders zukunftsträchtig anmuten, und diese gilt es
nun weiter zu treiben." Für departure als Förderer sind interkreative
Aspekte bei interdisziplinären Einreichungen seit längerem ein Thema.
Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der Erarbeitung der
Förderrichtlinie für 2011 noch stärker berücksichtigen werden.
     departure - Eine Initiative der Stadt Wien. Ein Unternehmen des
Wiener Wirtschaftsförderungsfonds. 
~
o Partner von QUER
  springerin - Hefte für Gegenwartskunst
  sound:frame - festival for audio:visual expressions

o Bilder und Texte zum Download unter www.juicypool.com/quer
o Pressewebsite: www.juicypool.com/quer
o Website: quer.departure.at/ 
~
     rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/
(Schluss)
Rückfragehinweis:
   PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh 
   Birgit Huber
   Telefon: 01 4000-87107 
   E-Mail: huber@departure.at
   www.departure.at
   Stefan Hahn
   Telefon: 01 481 54 54-50
   E-Mail: stefan.hahn@juicypool.com  
   www.juicypool.com
	
							
												
							
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