• 16.03.2010, 13:59:28
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Elektromobiliät: Chance für Österreichs Städte

Österreichischer Städtebund präsentiert zweitägige Elektromobilitäs-Konferenz in Wels

Wels (OTS) - Welche Rolle kann Elektromobilität für die Städte und
Regionen spielen und was muss getan werden, um den Nutzen von
elektrisch betriebenen Autos, Fahrrädern etc. bestmöglich
auszuschöpfen? Diese Fragen stehen im Zentrum einer großangelegten
Konferenz und Fahrzeugausstellung in Wels vom 16.-17. März 2010.
Veranstalter ist der Österreichische Städtebund in Kooperation mit
Austrian Energy Agency.****

In einem Mediengespräch mit Peter Koits, Bürgermeister von Wels,
Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes,
Rudi Anschober, Landesrat für Energie in Oberösterreich, sowie
Vertretern des Lebensministeriums und des Ministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie, wurde heute, Dienstag, über Nutzen und
Grenzen von Elektromobilität in österreichischen Städten und Regionen
diskutiert.
Erfreut zeigt sich Bürgermeister Peter Koits darüber, dass Wels als
Schauplatz für die zweitägige Konferenz gewählt wurde. Das
Zukunftsthema passe perfekt in die "Energiehauptstadt" Wels, die auf
lange Sicht gesehen von fossilen Energieträgern unabhängig werden
möchte. Koits erwartet sich von der Konferenz zusätzliche Impulse und
Ideen zur Förderung dieser ökologischen Verkehrstechnologie, um die
bisherigen Maßnahmen der Stadt Wels hinsichtlich Infrastruktur,
Bewusstseinsbildung und finanzieller Anreize sinnvoll zu ergänzen.

Elektromobilität - Modellregionen beweisen, wie's geht

"Elektromobilität ist längst keine Zukunftsvision mehr", hob
Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger hervor. "Die Modellregion
VLOTTE in Vorarlberg beweist es: Seit dem Start vor einem Jahr sind
dort 75 Elektrofahrzeuge unterwegs und 32 Stromstellen errichtet
worden. Das Stadtbild wird zunehmend von E-Scootern, Pedelecs und
Segways geprägt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, der
Lärmproblematik und der Einhaltung von Luftqualitätsgrenzwerten kann
Elektromobilität künftig eine wichtige Rolle für Österreichische
Städte spielen".

Energielandesrat Rudi Anschober verweist auf das Beispiel
Oberösterreich: "Die Zukunft der Mobilität liegt im öffentlichen
Verkehr und in der E-Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energie. Ziel
ist es, Oberösterreich zu einem der führenden Standorte für
Elektromobilität zu machen: durch einen neuen Forschungsschwerpunkt
des Landes, durch eine Ausbildungsoffensive, durch den Aufbau eines
starken Heimmarktes und durch die flächendeckende Schaffung einer
Tankstelleninfrastruktur soll die Erfolgsgeschichte Ökoenergie
wiederholt und mit Klimaschutz weitere tausende neue Arbeitsplätze
geschaffen werden. Oberösterreich will durch die Förderoffensive bis
2015 flächendeckend in jeder OÖ Gemeinde Solartankstellen. Die
Elektromobilitätsoffensive kann ein Jobturbo und ein wichtiger
Schritt für mehr Klimaschutz für Oberösterreich werden."

"Die Zukunft im Verkehrssektor gehört alternativen,
umweltschonenden Antrieben und intelligentem Mobilitätsmanagement.
Der Ausbau der Elektromobilität ist ein wichtiger Beitrag zum
Klimaschutz, bedeutet Wachstumschancen für österreichische
Unternehmen und sichert green jobs." begrüßt Umweltminister Niki
Berlakovich die Initiative des Städtebunds. "Das Lebensministerium
unterstützt Städte und Gemeinden als Vorreiter und wichtige Partner
im Klimaschutz bei der Anschaffung umweltfreundlicher
Elektrofahrzeuge mit bis zu 5.000,- Euro pro Elektrofahrzeug. Ich
lade alle Kommunen ein, die attraktiven klima:aktiv mobil Beratungs-
und Förderangebote des Lebensministeriums in Anspruch zu nehmen.
Damit leisten wir einen wichtigen Umsetzungsbeitrag zum
10-Punkte-Aktionsprogramm Elektromobilität und zur Energiestrategie",
so Umweltminister Niki Berlakovich.

"Mir geht es darum, dass wir vom Bekenntnis zur grünen Mobilität
zur Anwendung kommen. Wir wollen gemeinsam zeigen: Elektromobilität
made in Austria ist machbar. Dazu müssen wir die Kräfte bündeln und
die Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Politik auf allen
Ebenen forcieren. Der nationale Einführungsplan E-Mobilität des BMVIT
soll genau dieses gemeinsame Vorgehen ermöglichen", erklärt
Infrastrukturministerin Bures.

E-Mobility und Öffentlicher Verkehr

Elektrofahrzeuge haben einen hohen Wirkungsgrad von 80 bis 95
Prozent, konventionelle Fahrzeuge hingegen einen Wirkungsgrad von nur
20 bis 45 Prozent. Ein Anteil von 20 Prozent Elektrofahrzeugen am
gesamten Fahrzeugaufkommen würde bereits Energiekosten senken. Dabei
muss es unbedingtes Ziel sein, dass Elektromobilität aus erneuerbaren
Energiequellen gespeist wird. Durch die Einbeziehung von öffentlichen
Verkehrsmitteln, sowie des Nah- und Fernverkehrs und durch
Kooperationen mit Garagenbetreibern oder Park and Ride Systemen hat
Elektromobilität besonders für den öffentlichen Verkehr großes
Potential.

Zur Veranstaltung

Die Konferenz "Elektromobilität in Städten und Regionen" von
16.-17. März 2010 thematisiert den möglichen Nutzen von
Elektromobilität, beleuchtet Erfahrungen nationaler und
internationaler Modellregionen wie z.B. Vorarlberg,
Salzburg, Berlin oder London und informiert über aktuelle Trends und
neueste Entwicklungen in der Fahrzeugindustrie. In den Vorträgen geht
es um eine kritische Betrachtung des tatsächlichen Potenzials der
Elektromobilität in den Bereichen Verkehrsplanung, Umwelt- und
Klimaschutz. Neben Fachvorträgen sind auch Fahrzeughersteller mit
Ihren neuesten Modellen vertreten. Elektrisch betriebene Autos,
Fahrräder und Scooter können auf einem Testgelände auf dem Areal der
Messe Wels auch ausprobiert werden. Die Veranstaltung ist kostenlos
und für alle BesucherInnen frei zugänglich.

o Mehr unter: www.energyagency.at/konferenz/elkonf

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss)

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Mag.a Saskia Sautner
   Mediensprecherin
   Österreichischer Städtebund
   Telefon: 01 4000-89990
   E-Mail: [email protected]
   www.staedtebund.gv.at
   
   Mag. Paul Zehetner
   Öffentlichkeitsarbeit/Medien- und Pressearbeit
   4600 Wels
   Telefon: 07242 235-4140
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.wels.gv.at
   
   Mag Rudi Leo
   Büro LR Rudi Anschober
   4021 Linz 
   Mobil: 0664 8299 969
   E-Mail: [email protected]
   www.ooe.gv.at

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