- 16.03.2010, 13:32:42
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Ein "Weltfest" für ein friedliches Miteinander
Innsbrucker Integrationsfest als österreichischer Vorauswahlsieger für den "Karlspreis der Jugend" nominiert
Wien (OTS) - "Gemeinsames Feiern als Chance für ein friedliches
Miteinander": Mit dieser Idee hat Emir Handzo die Jury für die
österreichische Vorauswahl zum "Karlspreis der Jugend 2010"
überzeugt. Das Projekt "Welt-Fest" des Innsbrucker Integrationsbüros
nimmt nun an der europaweiten Endrunde des Wettbewerbs teil, der
heuer bereits zum dritten Mal vom Europäischen Parlament und der
Internationalen Karlspreisstiftung Aachen ausgeschrieben wurde.
Das Welt-Fest ist die größte Integrationsveranstaltung Tirols. Das
letzte Festival im Oktober 2009 lockte unter dem Motto "Grenzen
existieren (nur) im Kopf" über 1500 Besucher ins Innsbrucker
"Treibhaus". Rund 300 freiwillige Helfer aus den verschiedensten
Herkunftsländern trugen zum Erfolg der Veranstaltung bei, 15
Migrantenvereine aus ganz Tirol beteiligten sich an den
Vorbereitungen.
Die Jury, bestehend aus zwei Europaabgeordneten sowie einem
Jugendvertreter, war beeindruckt von der integrativen Kraft der
Veranstaltung. Das Fest trage zum interkulturellen Dialog und zur
Festigung der europäischen Identität bei und sei beispielhaft dafür,
wie europäische Jugendliche als Gemeinschaft zusammenleben, heißt es
in der Begründung der Jury.
Das Innsbrucker Welt-Fest fand im Vorjahr bereits zum sechsten Mal
statt. Neben einem vielfältigen Programm aus Musik, Tanz und Theater
bietet die Benefizveranstaltung auch einen Rahmen, in dem sich
Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen und austauschen können.
Durch das Festival sind auch zahlreiche andere Initiativen
entstanden, rund 70 Personen arbeiten derzeit an Sozialprojekten des
Integrationsbüros Innsbruck.
Mit dem "Europäischen Karlspreis der Jugend" soll die Entwicklung
eines europäischen Bewusstseins unter jungen Menschen sowie deren
Teilnahme an Projekten zur europäischen Integration gefördert werden.
Aus allen Mitgliedsländern der Europäischen Union haben sich
Jugendinitiativen und unterschiedlichste Projektgruppen um den
Jugend-Karlspreis 2010 beworben. Alle Bewerbungen werden zunächst von
nationalen Jurys gesichtet, die aus mindestens zwei Abgeordneten des
Europäischen Parlaments und einem Vertreter einer Jugendorganisation
bestehen.
Im Anschluss wählt eine europäische Jury drei Gewinner aus den 27
nationalen Siegerprojekten aus. Die Gewinner des Jugend-Karlspreises
erhalten bis zu 5.000 Euro für ihre Projekte. Vertreter der besten
Projekte aus allen 27 Mitgliedstaaten werden am 11. Mai 2010 nach
Aachen zur Preisverleihung eingeladen. Im Vorjahr wurden Projekte aus
Polen, Frankreich und Deutschland mit dem Karlspreis der Jugend
ausgezeichnet.
Rückfragehinweis:
Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich
Mag. Georg Pfeifer, Presse-Attaché
Tel.: (++43-1) 516 17/206
mailto:[email protected]
http://www.europarl.at
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