- 16.03.2010, 13:24:02
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Rübig: Durch Gehirnforschung gesund lang leben
STOA-Konferenz lädt Elite und Jungwissenschafter zum Informationsaustausch
Brüssel, 16. März 2010 (OTS) "Das menschliche Gehirn ist der
Verursacher für mehr als ein Drittel unserer Krankheiten. Die Kosten
für die Behandlungen betragen alleine in Europa rund 400 Millionen
Euro im Jahr - und steigen jährlich drastisch an. Immer mehr Menschen
leiden an Alzheimer, Demenz oder altersbedingten Gehirnschwächen. Nur
durch Investitionen in Forschung und Entwicklung können wir dieser
Entwicklung positiv entgegenwirken", so der ÖVP-Europaabgeordnete Dr.
Paul Rübig als Vorsitzender des STOA-Wissenschaftsausschusses im
Europäischen Parlament anlässlich der heutigen Konferenz zum Thema
"Neueste Erkenntnisse aus der Gehirnforschung". Das Europäische
Parlament nahm die European Brain Awarness Week zum Anlass sich
eingehend mit dem Thema Gehirnforschung auseinanderzusetzen und lud
Europas führende Gehirnforscher und Neurologen sowie
Jungwissenschafter aus der ganzen Welt zu einem Informationsaustausch
über neueste Erkenntnisse. ****
Der weltweit bekannteste Gehirnforscher und Wissenschaftliche
Direktor des University College in London, Prof. Karl Friston,
präsentierte vor seinen Kollegen und Jungforschern aus insgesamt 19
Nationen seine neuesten Erkenntnisse. "Friston ist ein Genie in der
Gehirnforschung. Ihm ist es als ersten Menschen gelungen ein
mathematisches Gesetz des Gehirns zu entwerfen. Mit seiner
ganzheitlichen Theorie konnte er erstmals jede Funktion des Gehirns
auf einer geographischen Karte darstellen. Erst dadurch ist es
möglich geworden Zusammenhänge zwischen den einzelnen
Gehirnfunktionen zu erklären und besser zu erforschen", so Rübig vor
Journalisten. "Als nächsten Schritt sollen durch die Forschung
neueste Erkenntnisse über das Zustandekommen von Emotionen,
Aggressionen, Lern- und Gedächtnisschwächen gewonnen werden." Ziel
sei es vor allem neue Technologien zu entwickeln, um den weltweiten
Vorsprung Europas in der Gehirnforschung noch weiter auszubauen.
Der STOA Wissenschaftsausschuss (STOA = Science and Technology
Options Assessment Panel) beschäftigt sich mit den wichtigen
technologischen und wissenschaftlichen Herausforderungen der Zukunft
und beurteilt ihre Auswirkungen auf die europäische Gesellschaft und
die Wirtschaft. "STOA arbeitet eng mit führenden
Forschungseinrichtungen, Universitäten und Wissenschaftlern zusammen
und erhält so Zugang zu aktuellen, qualitativ hochwertigen und
unabhängigen Bewertungen wissenschaftlicher und technischer Fragen.
Das ist uns auch mit der heutigen Veranstaltung gelungen", so der
Vorsitzende weiter. "Es ist mir ein persönliches Anliegen junge
Menschen für die Forschung zu interessieren und von Beginn an
einzubinden. Es ist schön, dass heute so viele junge Forscher aus der
ganzen Welt angereist sind, um sich der Faszination Wissenschaft zu
widmen. Europa braucht diese jungen kreativen Köpfe in der Forschung-
und Entwicklung. Nur durch fortwährende exzellente Erkenntnisse
können wir auf unserem Kontinent den hohen Lebensstandard verbunden
mit bester Gesundheit bis ins Alter garantieren", so Rübig
abschließend.
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unter:
[email protected]Rückfragen:
Dr. Paul Rübig MEP, Tel.: +32-2-284-5749
([email protected])
Mag. Andrea Strasser, EVP-Pressestelle, Tel.: +32-473-311175
([email protected])
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