OTS0185 / 16.03.2010 / 12:50 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Wien
Stichworte: Innenpolitik / Marek / Wahlen / Wien / Zigarrenklub / ÖVP


VP-Marek: Frischer Wind im Zigarrenklub

Utl.: Neu gewählte ÖVP-Obfrau skizziert Schwerpunkte für Wien-Wahl =


   Wien (OTS) - Die Schwerpunkte ihrer Partei für die kommende
Landtagswahl skizzierte die neu gewählte Obfrau der ÖVP Wien,
Christine Marek, gestern im Pleon Publico Zigarrenklub: "Wien braucht
frischen Wind. Derzeit herrscht im Rathaus leider nur Stillstand, es
regieren Ideenlosigkeit, Unbeweglichkeit und Selbstzufriedenheit.
Diese Blockierer-Mentalität hat Wien nicht verdient. Denn Wien gehört
nicht der SPÖ allein, sondern allen Wienerinnen und Wienern. Wir
wollen bei der Wahl stärker werden, um die Zukunft Wiens mit zu
gestalten."
Eines der großen Schwerpunktthemen ist für Christine Marek der
Bereich Wirtschaft: "Wiens Schulden explodieren heuer auf 2,5
Milliarden Euro. Dazu kommen noch zwei Milliarden aus dem Bereich
Wiener Wohnen. Beim Umgang mit Geld zeigt sich: Rot ist nicht die
Lösung, sondern das Problem", sprach Marek etwa den Skandal rund um
den Prater-Vorplatz oder die Gebührenlawine im Bereich Wasser, Kanal
und Müll an. 
Zwtl: Betriebsansiedlungen fördern, F&E bündeln
"Wir brauchen in Wien eine ökosoziale Stadtwirtschaft, keine asoziale
Freunderlwirtschaft." Wie das gehen soll, konkretisierte Marek in
ihrem rund halbstündigen Impulsreferat: "Wir brauchen Investoren in
Wien, wir müssen erfolgreiche Unternehmen in Wien ansiedeln, wir
müssen Forschung und Entwicklung in unserer Stadt bündeln. Deshalb
ist es nicht gut, dass jene in Wien das Sagen haben, deren
ideologische Kernkompetenz es ist, Betriebe und Gewinne einfach zu
vertreiben und wirtschaftlichen Erfolg zu verteufeln." Und weiter:
"Wir brauchen Betriebe und Unternehmer für die Arbeitsplätze
hunderttausender Menschen und ihrer Familien. Eines ist aber klar:
Wien steht in beinharter Konkurrenz zum flat-tax-Wirtschaftsstandort
Bratislava und zu Niedriglohn-Standorten in Ungarn oder Tschechien.
Um hier zu bestehen braucht Wien jetzt volle Wirtschaftskompetenz und
wirtschaftspolitische Weitsicht." 
Nach ihrem Referat stellte sich die Wiener Landesparteiobfrau der
Diskussion mit zahlreichen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern.
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