- 16.03.2010, 12:12:47
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BZÖ-Huber: Import von Gentechnik-Futtermitteln verbieten!
Wien (OTS) - "Unverändert werden tausende Tonnen Futtermittel mit
gentechnisch verändertem Soja importiert und verfüttert - das Fleisch
bekommt dann das AMA-Gütesiegel und wird als Qualitätsprodukt
verkauft", kritisiert BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber den Ist-Zustand
bei der Fleischproduktion in Österreich. Deshalb verlangt er von
Umweltminister Berlakovich, dass im Zuge der GAP-Verhandlungen ab
2013 ein generelles Verbot des Imports von Gentechnik-Futtermittel
umgesetzt wird, "für die Konsumenten, die Landwirtschaft und für die
Umwelt!"
Der Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln fördere nur
die Großkonzerne, die durch den Anbau Regenwälder vernichten und
Raubbau an der Natur betreiben; "das sollten die Konsument bedenken,
wenn sie ihr Schnitzel am Teller haben", so Huber. Stattdessen sollte
die heimische Landwirtschaft verstärkt Futtermittel liefern.
Im Zuge der Neuverhandlung zur Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2013 müsse
Berlakovich auch ein Importverbot von Gensoja in Futtermitteln sowie
Genkartoffeln durchsetzen. "Das ist eine einmalige Chance für die
Konsumenten und ein Meilenstein für die Landwirtschaft!", erklärt
Huber.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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