• 16.03.2010, 10:41:42
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Beatrix Karl: Unser Rohstoff sind die hellen Köpfe

Wissenschafts- und Forschungsministerin bei den Hedy Lamarr Lectures in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Wien (OTS) - "Wissen und Information werden immer wichtigere
Güter", betonte Wissenschafts- und Forschungsministerin Beatrix Karl
gestern Abend bei den Hedy Lamarr Lectures im Festsaal der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Auf europäischer
Ebene werde gerade über die "Freiheit des Wissens" als neue
Grundfreiheit diskutiert - "auch diese Debatte bringt den hohen
Stellenwert des Wissens zum Ausdruck".

Die Menge an Wissen und Information nehme stetig zu und "wir stehen
damit vor neuen Fragen: Wie gehen wir mit dem Mehr an Wissen und
Information um? Haben alle Zugang zu Wissen und Information?" Für die
Wissenschafts- und Forschungsministerin ist klar: Wir müssen in der
Wissensvermittlung möglichst frühzeitig ansetzen. Denn unser Rohstoff
sind die hellen Köpfe." Je besser und fundierter die Erstausbildung
der Kinder sei, "desto größer ist auch die Chance im Prozess des
Lebenslangen Lernens, nachhaltiges Wissen zu generieren und
weiterzuentwickeln".

Man könne Bildung nicht (mehr) von Arbeit trennen, unterstrich Karl
die Bedeutung des Lebensbegleitenden Lernens. "Bildung, Ausbildung
und Weiterbildung sind von essenzieller Bedeutung. Und: Es gibt keine
Altersgrenze für Wissenserwerb", so die Ministerin.

Abschließend gratulierte Beatrix Karl der jüngst gewählten
Präsidentin des Europäischen Forschungsrates, Helga Nowotny, die
gestern Abend im Rahmen der Hedy Lamarr Lectures einen Vortrag hielt.
"Wissenschaft und Forschung kennen keine Landesgrenzen und ich freue
mich über die wachsende Bedeutung von Wissenschaft und Forschung auf
europäischer Ebene. Dass Helga Nowotny nun an der Spitze des
Europäischen Forschungsrates steht, ist ein Garant für die weitere
Stärkung der Grundlagenforschung in den
EU-Forschungsrahmenprogrammen", so Beatrix Karl.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
   
   Mag. Elisabeth Grabenweger
   
   Tel.: +43/1/53120-9014
   
   E-Mail: [email protected]

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