• 15.03.2010, 13:49:47
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LHStv Scheuch: Schwierige Situation, aber erste Vorsorgen bei Gabor bereits 2009 getroffen

Kontakte mit Firmenleitung aufgenommen um weitere Maßnahmen für Mitarbeiter zu treffen

Klagenfurt (OTS/LPD) - "Das Land Kärnten wird sein Möglichstes für
die Mitarbeiter von GABOR tun", stellte heute, Montag,
Arbeitsmarktreferent Uwe Scheuch anlässlich der Schließung des
Unternehmens am Standort Spittal fest. Dass GABOR jetzt endgültig
zusperre, sollte ein warnendes Zeichen sein, dass die
Wirtschaftskrise noch lange nicht überwunden sei, so Scheuch: "Gott
sei dank haben wir die Zeichen der Zeit schon 2009 erkannt und
Vorsorge getroffen. Mit der damals eingerichteten Mitarbeiterstiftung
und im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes TEP2010 sind wir
jetzt besser vorbereitet.
"
Aber auch wenn die Problematik rund um GABOR schon seit einiger
Zeit allgemein bekannt gewesen sei, wäre die Schließung nun leider
ohne jegliche Vorinformation an das Land Kärnten und das AMS
geschehen. Auch führende Politiker aus Spittal hätten jegliches
Engagement vermissen lassen, was die Situation nicht einfacher mache,
erklärte Scheuch. "Wir sind jetzt aber mit der Firmenleitung in
Kontakt und werden für die betroffenen Mitarbeiter in den nächsten
Tagen weitere Maßnahmen treffen". Diesbezügliche Termine sind bereits
vereinbart worden, so Scheuch.

Man sei bereits für den Standort und die Nachnutzung aktiv
geworden. Auch die Kärntner Arbeitsstiftung und EAK wären bereits
informiert und tätig. "Wir werden in den nächsten Tagen gemeinsam
alle Möglichkeiten besprechen. Wichtig ist, für die Region Spittal,
für die Firma GABOR und für die Mitarbeiter eine annehmbare Lösung
für die Zukunft zu finden", so der Arbeitsmarktreferent.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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