- 15.03.2010, 12:59:01
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Bures: Elektromobilität "Made in Austria" hat Zukunft
Heute die Weichen für die Zukunft stellen - 2020 ein Viertel der Fahrzeuge mit alternativem Antrieb
Wien (OTS/SK) - "Elektromobilität "Made in Austria" hat Zukunft",
so Infrastrukturministerin Doris Bures am Montag bei der Präsentation
des Nationalen Einführungsplans Elektromobilität. In diesem Plan sind
klare Zielsetzungen für die Einführung von Elektromobilität in
Österreich formuliert. Konkret geht es darum, E-Mobilität in
Österreich marktfähig zu machen. "Elektromobilität ist ein Umwelt-,
ein Verkehrs-, ein Technologie- und ein Energiethema, insgesamt ein
ganz zentrales Zukunftsthema und wir stellen heute gemeinsam die
Weichen, um die Nase in diesem Bereich vorn zu haben", so Bures. Drei
konkrete Bereiche sind im Einführungsplan definiert: Maßnahmen in
Forschung und Entwicklung, die Errichtung und Finanzierung der
notwendigen Infrastruktur wie z.B. "Stromtankstellen" sowie die
Verkehrsplanung. ****
Ziel ist es, im Automobilbereich und in der Zulieferindustrie eine
Vorreiterrolle einzunehmen. Das BMVIT unterstützt Forschung,
Entwicklung und Produktion in diesen Bereichen und hat die Mittel
dafür, wie auch schon 2009, um 50 Prozent erhöht - von 40 auf 60
Millionen Euro. Zwei Drittel davon werden in die Forschung an
alternativen Antriebssystemen investiert, "hier besteht eine klare
Schwerpunktsetzung", so die Infrastrukturministerin.
Kooperation für E-Mobilität bereits im Gange
Bis 2020 sollen 900.000 Hybrid-Fahrzeuge und 130.000-150.000
Elektro-Autos auf Österreichs Straßen fahren, also ein Viertel der
4,3 Millionen zugelassenen Fahrzeuge. "So wird der CO2-Ausstoß um
sieben Prozent reduziert", so Bures, die Grund zum Optimismus hat:
"Die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung, Entwicklung und
Politik in Österreich funktioniert gut - die Voraussetzung für
Erfolg." Die vom Verbund koordinierte Plattform Austrian Mobile Power
etwa verbindet bereits wichtige Partner in Forschung und Produktion.
Ein wichtiges Projekt ist emporA, das zum Ziel hat,
Leuchtturmprojekte in der Elektromobilität zu fördern.
Die Anwender für E-Mobilität sind z.B. Pendler - in Österreich
pendeln 1,9 Millionen Menschen durchschnittlich 20 Kilometer - und
junge Menschen, da das Mobilitätsverhalten schon sehr früh geprägt
wird. Die größte Flotte der Elektromobilität existiert bereits - die
Bahn. In Zukunft werden Elektromobilität im öffentlichen Verkehr und
im Individualverkehr verstärkt miteinander verknüpft.
Bei der Präsentation sprachen auch Anton Plimon, Geschäftsführer des
AIT, Peter Reif, Präsident von Magna E-Car-Systems, Gabriele Lutter,
Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehrs AG, Harald Plöckinger,
Vorstand der KTM Power Sports AG sowie Verbund-Vorstandsvorsitzender
Wolfgang Anzengruber.
"Seit 1,5 Jahren ist der Automobilbereich in einem Strukturwandel
begriffen und wir wollen das als Chance nützen.
Wir müssen die Kräfte noch stärker bündeln, um europaweit und global
im Spitzenfeld zu bleiben", so Bures abschließend. (Schluss) bj
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